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SUMMARY:Aphrodite oder die Kunst der Schaumgeburt. Seifenschaum als geschlechterkritisches Material
DESCRIPTION:Aus genderkritischer Sicht ist Seifenschaum ein interessanter Stoff\, da er zentrale Motive der klassischen ästhetischen Diskurse über Material durchkreuzt: Erstens setzt er dem Gedanken der ›Überwindung des Materials‹ und dem damit verbundenen Primat der Form seine eigene performative Materialisationsdynamik entgegen. Zweitens ignoriert er Forderungen nach einer ›Dauerhaftigkeit des Materials‹ sowie die damit verknüpfte Idee der Beständigkeit der künstlerischen Form. Das ›prekäre Etwas‹ Seifenschaum kennt wegen seiner Wandelbarkeit keine stabilen Formen\, sondern nur unfertige Formationsprozesse. Drittens widerspricht er der Auffassung des Materials als passivem Medium\, das traditionell weiblich konnotiert wurde. Das aktive Wachsen des seinerseits von genderspezifischen Assoziationen besetzten Seifenschaums führt auf das Problemfeld der künstlerischen Produktion. Der Vortrag gibt Einblicke in die Kunstgeschichte fluider Schäume und fragt nach geschlechterkritischen Implikationen dieses Materials. Im Zentrum der Überlegungen stehen Arbeiten der deutschen Künstlerin Christine Biehler. Nicht nur dort zeigt sich: die Kunst der Schaumgeburt ist auch eine Geschlechterfrage.\nMarcel Finke ist Kunsthistoriker und promovierte mit einer Arbeit über den Zusammenhang von Bild\, Körper und Materialität im Werk des Malers Francis Bacon. Von Dezember 2012 bis März 2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt LIQUID THINGS (PEEK) an der Universität für angewandte Kunst Wien; seit April 2014 ist er Postdoktorand im Graduiertenkolleg »Das Wissen der Künste« an der Universität der Künste Berlin. In seinem Habilitationsprojekt erforscht er Epistemologien des Fluiden in der Kunst nach 1950. \n
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