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SUMMARY:Arbeitslosigkeit: alle brauchen Arbeit\, viele finden keine - eine doppelte Gemeinheit der Marktwirtschaft!
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion:\nAlle brauchen Arbeit – viele finden keine. Man kann das – und befindet sich dann in „bester Gesellschaft“ – für ein Problem halten und sich vorstellen\, eine aktive Arbeitsmarktpolitik\, eine Senkung der Lohnnebenkosten\, eine Umverteilung des „knappen Guts“ Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung\, oder was auch immer\, wären die passende Antwort.\nÜber eine gewisse Absurdität muss man sich dabei allerdings schon hinwegsetzen: Wenn es nicht mehr so viel zu tun gibt\, das Nötige von weniger Leuten in kürzerer Zeit zu erledigen ist – warum braucht dann überhaupt jeder Arbeit\, und noch dazu viele vollgepackte Arbeitsstunden\, um leben zu können? Dass weniger Arbeit ersparte Mühe bedeutet: Warum gilt die Gleichung nicht?\nDen Gründen dafür wollen wir in der Veranstaltung nachgehen. Es wird zu zeigen sein\, dass die allseitige Sorge um die Arbeitslosigkeit nicht mit einer Sorge um die Arbeitslosen zu verwechseln ist\, dass es näher besehen ein vernichtendes Urteil über eine Gesellschaft ist\, wenn in ihr ausgerechnet Arbeitslosigkeit ein Problem ist.\nnähere Informationen unter http://www.gegenargumente.at \n
URL:https://www.strawanzerin.at/termin/arbeitslosigkeit-alle-brauchen-arbeit-viele-finden-keine-eine-doppelte-gemeinheit-der-marktwirtschaft/
LOCATION:Werkl im Goethehof\, Schüttaustraße 1-39/6/R02\, Wien\, Wien\, 1220\, Österreich
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