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SUMMARY:Armutsspaziergang: Mythen der Vergangenheit zerlegen - Gegenwart erkennen
DESCRIPTION:Was?\nStadterforschung zu Fuss durch den 1. Wiener Bezirk zu den Themen Armut\, Armutsgefaehrdung und deren Ursachen\, Ausloesern und Auswirkungen. \nEtwas mehr als eine Million Menschen in oesterreich gelten als zumindest „armutsgefaehrdet“. Fast 500.000 davon leben in manifester Armut. Dieses Achtel der Bevoelkerung ist also allgegenwaertig und doch versteckt. Sie sichtbar zu machen\, ist regelmaessig mit Voyeurismus und zusaetzlicher Demuetigung verbunden. Armutsgefaehrdung und ihre Ursachen nicht sichtbar zu machen\, wiederum\, ist gleichbedeutend mit Ignorieren\, Negieren\, Verdraengen. \nWir haben einen Weg gesucht\, Armut\, Armutsgefaehrdung und ihre Ursachen\, Ausloeser und Auswirkungen deutlich zu machen\, ohne in demuetigenden Voyeurismus zu verfallen. Anknuepfungspunkt ist jenes Wien\, dass aus der historischen Verklaerung als allgemein bekannt vorausgesetzt werden darf: Das historische Wien mit seinen Geschichten\, Sagen und Bauten. \nDie Stadt Wien war\, wie jede Stadt\, seit ihrer Entstehung ein Brennpunkt des Aufeinandertreffens sozialer Probleme und Konflikte. Zumindest 80% der Bevoelkerung des mittelalterlichen Wiens – und das wird von der historisierenden Tourismuswerbung ausgeblendet – lebte in Armut\, Abhaengigkeit und Elend. \nDie Stadterforschung „Armut“ nutzt den geographischen Raum des historischen Wien – die heute noblen Geschaefts- und Elitenviertel der Innenstadt – um die Klischees der historisierenden Wien-Seligkeit in ihre Bestandteile zu zerlegen und am Beispiel sagenumwobener und touristisch beworbener Sehenswuerdigkeit die Konflikte der Gesellschaft erkennbar zu machen. Es gilt dabei\, nicht nur die Konflikte des historischen Wien sichtbar zu machen\, sondern auch die Aktualitaet der Probleme aufzuzeigen. \nDie ca. 2\,5 Stunden dauernde Erkundung beruehrt unter anderem folgende Orte und Themenbereiche: \nStephansplatz – Riesentor (Treffpunkt) – Armutsbilder – Basilisken-Haus – Zugang zu Infrastruktur als Voraussetzung sozialer Partizipation \nFleischmarkt/Hafnersteig – Gesundheit \nRuprechtskirche – Krise – Ausloeser\, fehlende Reaktionsfaehigkeit\, Krisenfolgen \nKohlmarkt – Gentrifizierung \nStock im Eisen – Prekaritaet\, Prekarisierung \nKaernterstrasse – Gesellschaftliche Optionen fuer Wege aus Armut\, Unterdrueckung\, Abhaengigkeit \nMehr Infos gibt es wie immer unter: https://raw.at/texte/2015/armutsspaziergang-mythen-der-vergangenheit-zerlegen-gegenwart-erkennen/ \n
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