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SUMMARY:AUFSTAND DER UNSCHULDIGEN
DESCRIPTION:„Das ‚Wie‘ bestimmt nicht nur über die Bildgestaltung\, sondern auch über die Gestaltung unserer Wahrnehmung und unseres Denkens“\, schreibt Judith Butler in „Raster des Krieges“. Wie sehr Bilder unseren Alltag bestimmen\, machen nicht erst „globale“ Ereignisse der letzten Jahre deutlich: ein Präsident\, der statt gähnender Leere Menschenmassen sieht\, Minister\, die „gestapelte“ dunkle Fremde in der heimischen Kulturlandschaft ausmachen\, und Soldaten\, die sich in einem Videospiel glauben\, während vor ihren Handys tote Körper von den Autos stürzen. Was ist wahr an all diesen Bildern\, was gestellt oder gar manipuliert\, um es für den großen Zweck\, das „Gesetz“ einer aufs Neue „notwendig“ gewordenen „großen nationalen“ Geschichte für „den besorgten Bürger“ (Carolin Emcke) einzusetzen? Kann man dem eigenen Blick eigentlich noch trauen? Die großen Wahrheiten schienen doch spätestens seit Jean-François Lyotards Postulat vom Ende der großen Erzählungen an den Rand gedrängt\, die „Lieder vom Ende des Kapitalismus“ (PeterLicht) wurden von vielen bereits gesungen\, der „grenzenlose Hass auf jegliche Narration“ (Matias Faldbakken) hatte sich schon längst in den fröhlichen Bilderwelten von Instagram\, Tinder und Co. der Erotik der vorgegebenen Antworten aufgelöst – like me\, love me\, fuck me. \nAli M. Abdullah geht in seiner Inszenierung der Frage nach\, woher die neuen Sehnsüchte nach kollektiven Erzählungen rühren\, wie Widerständigkeit im Heute aussehen kann und welche Rolle die Politik der Bilder bei der Entwicklung unserer individuellen Kriege der Paranoia spielt. \n
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