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SUMMARY:Ausstellung: Häusliche Gewalt.
DESCRIPTION:Eröffnung 12. Juni 2023\, 17:00 Uhr bis 16. Juni 2023\nIm Foyer der Graphischen\nLeyserstraße 6\, 1140 Wien \nStudierende der Grafischen Wien zeigen Kunstprojekte aus dem Freifach zum Thema Häusliche Gewalt unter der Leitung von Ulrich Eigner\, auf Initiative und mit Unterstützung des Künstlers Robert Fleischanderl und in Kooperation mit dem Gewaltschutzzentrum Niederösterreich. \nHäusliche Gewalt ist fast immer Gewalt gegen Frauen und ein weltweites Phänomen\, ein gesellschaftliches Thema\, ein Gesundheitsthema und ein Menschenrechtsthema. In Österreich hat jede 5. Frau (das heißt 20 Prozent der Frauen) seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren. 15 Prozent der Frauen haben seit ihrem 15. Lebensjahr Stalking erlebt. Jede 3. Frau (exakt 35 Prozent) hat seit ihrem 15. Lebensjahr eine Form der sexuellen Belästigung erlebt. Psychische Gewalt durch ihren (Ex-)Partner haben 38 Prozent der Frauen seit ihrem 15. Lebensjahr erlebt (Quelle: FRA-Studie. Gewalt gegen Frauen. Eine EU-weite Erhebung. 2014). \nClarissa Anna Asinger verwendet Found Pictures\, im konkreten Fall Smartphone Bilder einer Betroffenen\, die ihre Verletzungen durch ihren langjährigen Partner dokumentiert hat. Kombiniert werden sie mit Texten aus dem Umfeld\, welche die Gewaltvorgänge relativieren oder rechtfertigen. Als dichtes Mobile gehängt\, durch das man sich durchzwängen muss\, will man alle Texte lesen und alle Bilder sehen\, entsteht eine intensive\, geradezu körperlich nahegehende Auseinandersetzung mit der vielschichtigen\, oft verzerrenden Wahrnehmung von Häuslicher Gewalt durch das Umfeld. \nSarah König arbeitet in ihren ansprechenden Illustrationen mit der klassischen\, idyllisierenden Erscheinungsform des Märchenbuchs sowie von Disney Filmen und natürlich den entsprechen Stereotypen\, welche sie lustvoll\, kritisch und mit Witz einem durchaus manchmal brutalen Reality Check unterzieht. Vom in Aussicht gestellten Glück bis zum Lebensende mit dem Märchenprinzen bleibt dann nicht mehr viel übrig. \nMarija Šabanović produziert Interviews mit von Häuslicher Gewalt betroffenen Frauen\, die sie durch einen Aufruf über Social Media fand. Sie fertigt daraus sehr intime und berührende Soundcollagen an\, welche die Fragilität und anhaltende Verletzung auch nach der Aufarbeitung einer Gewalterfahrung zeigen. Im Gegensatz dazu stehen die schlichten und eindringlichen Bildinszenierungen mit den Versatzstücken einer häuslichen Idealwelt. \nMátyás Sándor bedient sich einer Werbeästhetik\, wenn er vorgebliche Verletzungen (Make-up SFX Clarissa Anna Asinger) großformatig im Studio detailverliebt ausleuchtet und fotografiert. Die grafische Sprache der Werbung weiter verfolgend kombiniert er die Bilder mit Texten von fadenscheinigen Begründungen für die vermeintlichen Verletzungen\, womit er absurde Irritation erzeugt und die Verleugnungs- und Schutzbehauptungsstrategien sowohl von Opfer- als auch von Täterseite und des sozialen Umfelds thematisiert. \n
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