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SUMMARY:Cat Jimenez – losing face
DESCRIPTION:a mist of illusive harmony\nbodies fusing into a supposed unity\ndense atmosphere of motionlessness and an invisible yet ever present resistance \nWhich desire holds it together?\nHow long can this harmony last?\nWhat is the risk of losing it? \nA constant reiteration on the one thing that has them linked together.\nThe otherness. \nDas Tanzstück losing face von Cat Jimenez ist ein impliziter politischer Kommentar zu den Spuren des Kolonialismus\, mit denen Minderheiten in unserem überwiegend weißen Land noch immer konfrontiert sind. Vier nichtweiße österreichische Performer*innen aus dem Bereich des Street- und Contemporary Dance behandeln auf der Bühne das ewig widersprüchliche Verhältnis zu Rasse\, Unterdrückung\, Trauma und Vernachlässigung. \nAuch wenn seit der Zeit des „klassischen Kolonialismus“ Jahrhunderte vergangen sind\, sind die tiefen Spuren und Wunden noch immer in der heutigen Gesellschaft zu finden. Sie treten manchmal offensichtlich in Erscheinung\, beispielsweise als rassistische Beleidigung\, nehmen aber auch weniger klar erkennbare Formen an\, mit denen People of Colour in ihrem Alltag zu kämpfen haben. Eine der Folgen ist das koloniale Mindset – eine internalisierte Haltung\, in der das „unterdrückte“ Individuum oder eine Gruppe empfindet\, der dominanten oder vermeintlich begehrenswerten Gruppe unterlegen zu sein. \nWas verbirgt sich hinter diesem Paradoxon\, das auch dazu führt\, dass People of Color sich z.B. auf die Seite von Rassist*innen schlagen und dadurch heimlich selbst zu Täter*innen werden? Wie können wir den Kreislauf aus Betrug und Vermeidung des Themas durchbrechen\, während wir von einer vermeintlichen Harmonie umgeben sind? Wie können wir diesen Konflikt primär durch Bewegung auf die Bühne bringen? \nINFO: Am 25. März findet im Anschluss an die Vorstellung ein Publikumsgespräch statt. \nCat Jimenez ist Performerin\, Choreografin\, Cypher-Enthusiastin und nostalgische bildende Künstlerin. Sie hat mit verschiedenen Kompanien wie Hungry Sharks\, Potpourri\, n ï m company u.v.m. gearbeitet\, erhielt 2017 das danceWEB-Stipendium von ImPulsTanz und das Stadttänzerinnen Klagenfurt-Stipendium\, 2018 das START-Stipendium des BKA. 2019 wurde das Duo WHAT’S THE DIFFERENCE? mit Maiko Sakurai Karner bei imagetanz 2019 uraufgeführt. Tanz war für sie immer ein persönliches Ausdrucksmittel\, aber Jimenez scheut sich nicht\, Kunstformen neu zu kontextualisieren\, damit sie ihre Vision vermitteln. Letztlich präsentiert und hinterfragt ihre Arbeit Mechanismen\, die die Lebenserfahrungen der Menschen und der Gesellschaft prägen und formen. Ihr Anliegen ist es jedoch\, über die bloße Präsentation dieser Inhalte hinaus einen Raum zu schaffen\, der gegenseitiges Verständnis und gemeinsames Schaffen fördert. \nhttps://whadupcat.tumblr.com \n
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