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SUMMARY:"Das Volk sitzt zu Gericht". Österreichische Nachkriegsjustiz 1945 bis 1948
DESCRIPTION:Vortragsabend in der Ausstellung des DÖW\nRahmenveranstaltung zur Ausstellung „Das Volk sitzt zu Gericht“. Österreichische Nachkriegsjustiz 1945 bis 1948 im Spiegel der Zeitungsberichterstattung \nDr. Winfried R. Garscha\nDer Mordprozess gegen den nationalsozialistischen a.o. Univ.-Prof. Jörn Lange und das Nicht-Gedenken der Universität Wien 70 Jahre danach \nAm 5. April 1945 erschoss der außerordentliche Professor für physikalische Chemie Dr. Jörn Lange vom I. Chemischen Institut der Universität Wien die beiden Assistenten Dr. Kurt Horeischy und Dr. Hans Vollmar\, als sie die auf Anordnung des Prorektors beabsichtigte Zerstörung eines wertvollen Elektronenübermikroskopes verhindern wollten. \nDr. Jörn Lange wurde am 15. September 1945 vom Volksgericht Wien zum Tode verurteilt\, entzog sich seiner Hinrichtung aber durch Selbstmord am 21. Jänner 1946. \nDas DÖW regte anlässlich des 70. Jahrestages der Ereignisse beim Rektorat und beim Dekanat eine Gedenkveranstaltung an der Fakultät für Chemie an – vergeblich. Es war schließlich die Arbeitsgemeinschaft der NS-Opfer-Verbände\, die\, nach Beendigung der Osterferien\, vor der Gedenktafel am Chemischen Institut in der Währinger Straße einen Kranz anbrachte. Eine größere Veranstaltung wie sie zehn Jahre zuvor auf Initiative der Faklultätsvertretung Chemie der Österreichischen Hochschülerschaft – damals noch unter der Beteiligung von Überlebenden – stattgefunden hatte\, scheiterte diesmal\, weil die Hochschülerschaft diesmal im Wahlkampf stand und die Universität die Feierlichkeiten zu ihrem 650. Gründungstag offensichtlich nicht durch die Erinnerung an die Ermordung zweier Antifaschisten durch einen ihrer Professoren stören lassen wollte.\nAnkündigung auf der Web-Site des DÖW (mit weiterführenden Informationen zum Widerstandskämpfer Kurt Horeischy\, einen der beiden ermordeten Universitätsassistenten\, sowie dem Roman „Lasset uns hoffen“ von Johannes Mario Simmel): \n
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