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SUMMARY:Der AUGUSTIN lädt zum Stadtspaziergang in den Kräuterprater
DESCRIPTION:«Ihr werdet nie erraten\, wer mich zum AUGUSTIN brachte». Eigentlich ist des Rätsels Lösung gar nicht so verblüffend. Es war ein Kriminalbeamter\, der für Michl\, der eben mit dem Gesetz in Konflikt geraten war\, einen nahezu väterlichen Ratschlag parat hatte. «Du ersparst mir und dir viele Sorgen\, wenn du zum AUGUSTIN gehst»\, lautete sein Tipp. Michl\, Stadtindianer und Außenseiter\, fand den Vorschlag einleuchtend. Man schrieb das Jahr 2001. \nMichls Revier wurde das Museumsquartier\, eine Stadt in der Stadt. Anders als in den Tschocherln und Vorstadt-Espressos waren die Chefs der schicken Kneipen in Wiens Kulturzone Nr. 1 allesamt null erfreut über die Anmaßung\, einem «Sandlerblatt» entgegenkommen zu müssen. «Ich habe in jedem Lokal den Vorschlag gemacht: Lasst mich eine bestimmte Zeit probeweise meine Zeitung verkaufen. Und ihre Bedenken verflüchtigten sich»\, schildert Michl seine individuelle Markteroberungsstrategie. \nSo nebenbei eroberte er für sich die verzweigten Handlungsfelder des Straßenzeitungsprojekts. Ob es das Stimmgewitter war\, die Theatergruppe oder der Fußballverein – überall schnupperte Michl hinein. «Meine Fußballkollegen nannten mich liebevoll den Antikicker»\, schmunzelt er. «Aber das war noch ein beschönigender Ausdruck!» Als Höhepunkt seiner Integration in die «prima Firma» sieht er seine journalistische Kolumne im damaligen AUGUSTIN: eine Serie von Stadtspaziergangs-Empfehlungen. \nKrankheitsbedingt löste sich Mitte des ersten Jahrzehnts der 2000er Jahre das Verhältnis zwischen Michl und dem AUGUSTIN. Als er wieder auftauchte\, sah man ihm die Zerbrechlichkeit nicht mehr an. Für die körperliche Metamorphose macht er seine Liebe zur Natur verantwortlich. Inzwischen hat er sich eine Bibliothek von botanischen Bestimmungsbüchern zugelegt und träumt davon\, sein überliefertes Kräuterwissen zum Beruf zu machen. Wie kompetent unser Michl in botanischen Angelegenheiten geworden ist\, werden die Teilnehmer_innen der nächsten Strawanzerei erfahren. (Foto: Mario Lang) \nTreffpunkt: Mittwoch\, 13. Juni um 17.45 Uhr bei der U2-Station «Stadion»\, Ausgang Stadion Center. \nDie 90-minütige Wanderung führt durch die Wälder und Kräuterwiesen des grünen Praters; Ziel ist das Gasthaus «Bier-Insel». \nPapiersackerl für die Kräutermischung mitnehmen! \nTeilnehmer_innenbeitrag: 15 Euro \nAnmeldung unter: strawanzerei@augustin.or.at  \n
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