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SUMMARY:Die Blendung
DESCRIPTION:Von Elias Canetti\nIn einer Bühnenfassung von Margit Mezgolich \nWIEDERAUFNAHME\nSA 17.12.2016\, 20.00\nVORSTELLUNGEN\nMO 19.\, DI 20. + MI 21.12.2016\, 20.00\nDI 10.\, MI 11.\, FR 13. + ZUM LETZTEN MAL SA 14.1.2017\, 20.00 \n“Die Weiber gehören totgeschlagen. Alle wie sie sind.“ \nDie Liste der ungelesenen Klassiker ist lang. Die Liste derer\, die es zu Unrecht sind\, kürzer. Margit Mezgolich holt einen der größten österreichischen Romane des 20. Jahrhunderts aus diesem Schatten und bringt eine Fassung auf die Bühne des TAG\, die ihren Fokus auf den skurrilen Humor und sein komödiantisches Potenzial setzt.\nDas Fesselnde an Canettis Roman „Die Blendung“ ist weniger der Plot – die Geschichte eines weltabgewandten Privatgelehrten\, der von seiner geldgierigen Umwelt ausgenützt\, betrogen und schließlich zerstört wird –\, als vielmehr Canettis über die Maßen groteske Figuren. Der Kampf\, den diese miteinander führen\, geht an und über die Grenzen des Wahnsinns. Sie alle sind sowohl erschreckend gewöhnlich sowie zur gleichen Zeit irrwitzig schräg.\nCanetti zeigte die beklemmende Beschränktheit des Einzelnen auf seinen eigenen Horizont und die Unfähigkeit zu wirklicher Auseinandersetzung mit einem Gegenüber auf\, lange bevor diese Phänomene aktuell wurden. Das daraus resultierende ständige Aneinander-Vorbeireden und die hohe Skurrilität der Figuren liefern Margit Mezgolich die Grundlage für einen grotesk-komischen Theaterabend\, der uns gleichzeitig einen Erkenntnisschauer über die menschlichen Abgründe den Rücken hinunterwagt. \nDAUER DER VORSTELLUNG ca. 100 Minuten \nES SPIELEN Alexander Braunshör\, Jens Claßen\, Georg Schubert\, Petra Strasser und Elisabeth Veit\nsowie Melanie Frauendienst\, Bernhard Kobler\, Elisabeth Koller\, Horst Lenes und Marie Pfefferle\nTEXT UND REGIE Margit Mezgolich\nAUSSTATTUNG Alexandra Burgstaller\nDRAMATURGIE Tina Clausen\nREGIEASSISTENZ Laura Tontsch\nMUSIKALISCHE BETREUUNG Gerald Resch\nMASKE Beate Lentsch-Bayerl\, Christina Wandl\, Gabi Ofner\nTON Peter Hirsch\nLICHT Hans Egger\nTECHNIK Andreas Nehr\, Frank Fetzer\, Jonas Herster \n
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