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SUMMARY:Gernot Fischer-Kondratovitch / Transitory Yarn & Weftwarp
DESCRIPTION:Gernot Fischer-Kondratovitch: Terra Coleoptera \n„Terra Coleoptera“: ein gigantischer Käfer fährt mit einem Mann in einem Boot über stille Gewässer. „Walking on exotic ground“: ein einzelner Mensch spaziert über das Fell eines Leoparden. Dass wir Menschen auf dem Planeten wandeln\, bedeutet für Gernot Fischer-Kondratovitch\, dass wir es auf dem Rücken der Natur tun. Diese Sonderstellung macht uns gleichzeitig zu den Einsamsten aller Lebewesen.\nUnd doch: der Mensch besiedelt den Planeten in Schwärmen. Und ordnet sich gerne einem Anführer unter. In der Serie „Gott ist ein Imker“ sind menschliche Figuren auf Instekten-Größe geschrumpft und stehen verloren unter riesigen Pflanzen. Wächst uns die Natur über den Kopf? \nIm Anschluss an die Ausstellungs-Eröffnung lädt Franz From Austria zum Konzert. \nTransitory Yarn & Weftwarp \nmit den KünstlerInnen:\nAlexandra Fruhstorfer\, Anna Neumerkel\, Maximilian Scheidl\n& Daniel Kloboucnik \nDie globalisierte Bekleidungsproduktion verbraucht eine enorme Menge an Ressourcen und verursacht viel Abfall. Durch „billige“ Produktionsmethoden sind lokale Unternehmen gefährdet\, während multinationale Konzerne profitieren.\nDer „Transitory Yarn“ – der transitorische Faden – wurde entwickelt\, um Kleidungsstücke über ihren Lebenszyklus hinaus mehrmals transformieren zu können und ihnen einen immer neuen Zweck zu verleihen. Erreicht wird dies durch einen speziellen Prozess des Auftrennens und Wiederverstrickens des Fadens. Kann diese Erfindung die Textilindustrie revolutionieren?\n„Weftwarp“ befördert den Webstuhl ins Digitale Zeitalter. Micro-Computing und 3D-Drucker\, kombiniert mit traditionellen Formen textiler Produktion\, geben Antwort auf die Frage\, welche Möglichkeiten und Chancen die Stoff-Herstellung im 21. Jahrhundert erwarten. \nEröffnung: 25. November 2017\, 19 Uhr\nAusstellung: 26. November bis 17. Dezember 2017\nÖffnungszeiten: Mi-So\, 13-18 Uhr \n
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