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SUMMARY:It's a free World
DESCRIPTION:nach dem Drehbuch von Paul Laverty und dem Film von Ken Loach \nUraufführung \nInszenierung: Alexander Simon\nBühne und Kostüm: Thomas Oláh\nDramaturgie: Hannah Lioba Egenolf\nLicht: Stefan Enderle\nVideo: Johannes Seip\nMit: Leila Abdullah\, Julia Jelinek\, Dennis Cubic\, Simon Alois Huber\, Arthur Werner\, Ariane Aliabadi\, Joanna Baranska\, Tatiana Bereza\, Renata Prokopiuk\, Martina Varga\, Milota Zidek\, Valentin Ivanov\, Aleksey Lapin\, Eckhard Mützner\, Peter Rothkappel \nJeder ist seines Glückes Schmied. Das weiß nicht nur der Volksmund\, das wissen auch die Vordenker der deregulierten Wirtschaft unserer Gegenwart. Den Masterminds des globalen Kapitalismus zufolge haben alle die Chance\, es bis ganz nach oben zu schaffen – so sie es denn wirklich wollen. Tatsächlich ist dieses Versprechen für die Mehrheit der mehr oder weniger „werktätigen“ Massen brüchig geworden\, vor allem\, wenn sie am unteren Rand des Lohngefüges leben und schuften müssen: Die radikale Freiheit der prekären Subunternehmer unserer Tage erinnert an den doppelt freien Lohnarbeiter bei Marx\, dem seine Freiheit mehr Fluch als Segen ist. Ken Loachs 2007 erschienener Film „It’s a Free World“ bringt wieder einmal die Widersprüche der herrschenden Ordnung auf den Punkt. Seine Protagonistin Angie kündigt als Leiharbeiterin\, um sich selbst als Vermittlerin von eben Leiharbeitskräften selbstständig zu machen. Dabei wird sie zwar nicht reich – eignet sich aber sonst überraschend schnell alle Eigenschaften derer an\, von denen sie sich einst unabhängig machen wollte. Alexander Simon\, sonst am Hamburger Thalia Theater und an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ tätig\, nimmt sich in seiner zweiten Wiener Inszenierung abermals einen Film mit beinahe dokumentarischem Charakter vor. Seine Inszenierung greift die Leitfrage Ken Loachs nach dem Verhältnis zwischen dem System und dem Einzelnen auf und spitzt sie weiter zu: Können die prekarisierten Einzelunternehmer der Gegenwart als kritische Masse\, als kollektives politisches Subjekt betrachtet werden? \nAufführungsdauer: ca. 90 Minuten\, keine Pause \n
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