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SUMMARY:ÖGFA_Podiumsdiskussion:  Anlassfall Nachkriegsmoderne Brutalismus im Burgenland
DESCRIPTION:ÖGFA_Podiumsdiskussion: \nAnlassfall Nachkriegsmoderne Brutalismus im Burgenland \nDi\, 30.04.2019\, 19:00 Uhr \nBurgenländisches Volksbildungswerk \nJoseph Haydn Gasse 11 \n7000 Eisenstadt \nhttps://oegfa.at/programm-1/diskussionsveranstaltungen/anlassfall-nachkriegsmoderne-brutalismus-im-burgenland \nZeugnisse einer Ära des Aufbruchs zwischen Zerstörung und Wiederentdeckung \nDie Neubewertung und Wiederentdeckung des Brutalismus stellt seit mehreren Jahren eines der zentralen Themen des Architektur- und Denkmalpflegediskurses dar. In Österreich nimmt das Burgenland eine Sonderposition in dieser Diskussion ein\, da es einen – in seiner Breite und Dichte – österreichweit einmaligen Bestand brutalistischer Bauten aufweist. \nAb Mitte der 1960er-Jahre verwirklichten die jungen\, von den Hochschulen Wiens ins Burgenland zurückkehrenden Architekten Matthias Szauer und Herwig Udo Graf eine Reihe vor allem öffentlicher Bauten in jenem Stil\, der über ein Jahrzehnt die Region maßgeblich prägen wird und dessen bauliche Strukturen als Manifestationen eines im Aufbruch befindlichen Landstrichs gelten. \nSpätestens seit der Diskussion um den gesellschaftlichen\, denkmalpflegerischen und architektonischen Umgang mit dem Kulturzentrum Mattersburg\, dessen großflächiger Teilabbruch kurz bevorsteht\, sind die Bauten des „Burgenländischen Brutalismus“ Thema des Fachdiskurses. Er wurde bisher maßgeblich von Institutionen und ExpertInnen „von außen“ getragen. Vor Ort\, im Burgenland\, dominieren oftmals immer noch die seit den 1980er-Jahren geschürten Ressentiments\, Unverständnis und Überforderung beim Umgang mit den abschätzig als „Betonbuden“ bezeichneten Objekten. Als Folge ist der Verlust bedeutender Bauten längst im Gange. \nZiel der Podiumsdiskussion ist es daher\, gemeinsam mit ExpertInnen aus Architektur und Denkmalpflege\, aber auch mit maßgeblichen EntscheidungsträgerInnen des lokalen Architektur- und Baugeschehens\, in einen offenen und sachlichen Diskurs zu treten\, der den Argumenten aller beteiligten Parteien Raum gibt. Die Veranstaltung ist Auftakt für eine breite Auseinandersetzung mit dem „Phänomen Brutalismus“ und der Nachkriegsmoderne im Burgenland. \nAm Podium: \nKlaus Jürgen Bauer (Architekt\, Architekturraum Burgenland) \nLand Burgenland\, angefragt \nPaul Mahringer (Leiter Abteilung für Inventarisierung und Denkmalforschung\, Bundesdenkmalamt) \nSonja Pisarik (Architekturhistorikerin und Kuratorin\, Architekturzentrum Wien) \nStefan Tenhalter (Architekt\, DOCOMOMO Austria) \nIm Publikum anwesend: \nHerwig Udo Graf (Architekt) \nMatthias Szauer (Architekt) angefragt \nBegrüßung: \nElise Feiersinger\, ÖGFA \nModeration: Albert Kirchengast\, Architekturtheoretiker\, Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut \nFoto: Matthias Szauer\, Gottfried Fickl\, Landeskrankenhaus Oberwart\, 1971–1993\, Abbruch geplant – © ÖGFA \n
URL:https://www.strawanzerin.at/termin/oegfa_podiumsdiskussion-anlassfall-nachkriegsmoderne-brutalismus-im-burgenland/
LOCATION:Burgenländisches Volksbildungswerk\, Joseph Haydn Gasse 11\, Eisenstadt\, 7000\, Österreich
CATEGORIES:Burgenland,Gratis,Vortrag/Symposium
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