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SUMMARY:Podiumsdiskussion Memorandum of Understanding?!
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion\nMemorandum of Understanding?!\nDie Externalisierung der EU–Migrationspolitik und künstlerischer Aktivismus \nmit Dr. Azizou Chehou (Alarm Phone Sahara/Agadez)\, Wael Garnaoui (Border Study Research Group/Sousse)\, Leonie Jantzer (Afrique-Europe-Interact/Agadez)\, Thameur Mekki (freier Journalist/Tunis)\, Mariama Nzinga Diallo (Künstlerin/Aktivistin) Petar Rosandić aka Kid Pex (SOS Balkanroute/Wien)\nsowie die Künstler*innen der Ausstellung Belhassen Handous\, Joanna Pianka und Tomash Schoiswohl \nmoderiert von Katarzyna Winiecka (Künstlerin/Aktivistin)\neine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung OFF YOUR SHOES bei philomena+. \nAusgehend von einer Diskussion rund um das „Memorandum of Understanding“\, das Tunesien mit der EU im Juli 2023 unterzeichnete und in der nordafrikanische Staat im Gegenzug für diverse Zugeständnisse seitens der EU mit der Bekämpfung der Mittelmeer-Migration beauftragt wird\, konzipierten die Künstler*innen Belhassen Handous\, Joanna Pianka und Tomash Schoiswohl die Ausstellung „Off Your Shoes“. \nDie Podiumsdiskussion mit Expert*innen aus dem Bereich Migration und künstlerischem Aktivismus soll der Ausstellung den Kontext und tiefere Einblicke in geopolitische Absichten und EU-Maßnahmen zur Bekämpfung der Migration liefern. Für die Auslagerung des Grenzschutzes greift die EU tief in die Tasche und geht fragwürdige Partnerschaften ein\, wobei menschenrechtliche Konventionen außer Acht gelassen werden. \nSchließlich werden künstlerische Strategien im Zusammenhang mit der Thematik erörtert und diskutiert\, wie Künstler*innen sich politisch positionieren und welche Wirkungskraft künstlerische Arbeiten haben können. \nAzizou Chehou und Leonie Jantzer sind beide Teil des internationalen Netzwerkes Afrique-Europe-Interact und des transnationalen Projektes Alarme Phone Sahara (APS). Azizou Chehou ist der Koordinator von APS in Agadez\, Niger\, einem Knotenpunkt der Migration in der Sahel-Sahara-Zone\, wo sich auch das Hauptbüro befindet. Leonie Jantzer arbeitet als Doktorandin in der Migrationsforschung in Deutschland und ist u.a. für die Öffentlichkeitsarbeit der APS zuständig. \nWael Garnaoui ist ein promovierter Psychoanalyst und Psychopathologe. Er ist Gründer der Forschungsgruppe „Border Studies“ im Fachbereich für Anthropologie in Sousse. Kürzlich veröffentlichte er den Artikel „Externalization des frontières européennes et politiques migratoires tunisiennes : une psychologie des impacts socio-politiques“\, in dem er die Auswirkungen der EU-Politik auf die tunesische Bevölkerung erörtert. \nThameur Mekki ist ein unabhängiger Journalist und ehemaliger Chefredakteur von Nawaat( 2017-2023). Er hat mit verschiedenen internationalen Medien zusammengearbeitet\, nachdem er für Presse\, Radio und Fernsehen in Tunesien geschrieben und produziert hatte. Fokussiert auf zeitgenössische tunesische Kunstpraktiken sowie Medienkritik spricht er in seinen Texten häufig über sozialpolitische und kulturelle Dynamiken am Rande. \nMariama Nzinga Diallo ist eine Aktivistin und Panafrikanistin\, Fotografin\, Künstlerin und Performerin. Sie studierte kontextuelle Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien. Aktuell engagiert sie sich für Schwarze Menschen\, die aus der Ukraine geflohen sind. \nPetar Rosandić aka Kid Pex ist ein kroatisch-stämmiger Hip-Hop-Musiker aus Wien\, dessen zweites Album Bečko čudo / Wiener Wunder\, die Albumcharts seines Heimatlandes erreichen konnte. Seit 2021 ist er Obmann der NGO „SOS Balkanroute“\, die sich vor allem für in Bosnien und Serbien an der EU-Außengrenze gestrandete Flüchtlinge einsetzt. \nKatarzyna Winiecka ist forschende Künstlerin\, Aktivistin und Kunst-/Kulturpädagogin mit Schwerpunkt Migrationsgeschichte\, Grenzregime\, Flucht/hilfe und Kriminalisierung. Ihre Diplomarbeit trägt den Titel „Unmaking the Smuggler Narrative. Grenzverschiebungen durch Aktivismus\, Kunst und Forschung in dem hegemonialen Schleppereidiskurs am Beispiel der Interventionen von Fluchthilfe & Du“. Seit Sommer 2023 leitet sie UNDOK – die Anlaufstelle für undokumentiert Arbeitende. \n
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