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SUMMARY:Premiere: domestic extremist
DESCRIPTION:Workshops und Vorbereitung: 24. – 26.10.2014\n Intervention: 26.10.2014 \nLiegt die Hoffnung des gesellschaftlichen Fortschritts auf dem Austauschmedium Internet? Oder\, angesichts der Überwachungsskandale\, doch auf der Straße? Welche Möglichkeiten der Mitbestimmung an größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen gibt es in unterschiedlich repressiven Systemen? \nOccupy Wallstreet\, Arabischer Frühling\, resist taksim\, Brasilien und WutbürgerInnen und TierschützerInnen und Snowden … Wer sind diese Menschen\, die von einem Tag auf den anderen zu TerroristInnen erklärt werden? \nFür diese Bewegungen ist das Internet zur Informationsweitergabe\, als Aktivierungsmedium und zur weltweiten Solidarisierung immens wichtig. Der virtuelle Kampf führt den Widerstand auf der Straße. Die Welt draußen existiert und das Draußen wird virtuell erlebt und erzeugt. \nDie Dramaturgie des Widerstands beginnt mit Panik – schnell – Schock – unorganisiert. Dann folgen das Aufwachen\, die Analyse und das Hinterfragen des Wissens. Humor und Kreativität sind ist die größten Waffen gegenüber einem festgefahrenen System. Gegen TerroristInnen hat das System bewährte Mittel und Strukturen\, aber gegen einen Menschen der einfach nur stehen bleibt? Der Protest wird zur Kunstform und der Schock wechselt die Seite. \nWie kann der Blick aus dem Theater auf diese Gegenwart aussehen? Wie können die performativen Aktionen der Straße und des Netzes auf eine Bühne gebracht werden? \nEin ausgewähltes Publikum verbarrikadiert sich 2 Tage lang im Theater. Erfahrene AktivistInnen des gewaltfreien Widerstands halten Workshops und Vorträge. Gemeinsam wird eine Intervention zum Staatsfeiertag vorbereitet und über Livestream\, Facebook und Twitter mit einer großen Öffentlichkeit geteilt. \nDie queere Aktivistin Jet Moon entwickelt aus persönlichen Geschichten einen politischen Theatertext. Die Macher des Films „Everyday Rebellion“ Arash und Arman T. Riahi dokumentieren das Geschehen. \nEin paar Wochen  nach der Intervention wird das entstandene Theaterstück gezeigt; erweitert durch eine Diskussionsrunde mit politisch aktiven KünstlerInnen\, die das Geschehene hinterfragen. \n
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