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SUMMARY:PROTOKOLLE VON TOULOUSE
DESCRIPTION:Ein dokumentarisches Kammerspiel \n– Übersetzt von Karen Krüger\n– Eine Produktion von achtungsetzdich! in Kooperation mit WERK X\n– Österreichische Erstaufführung \n– Inszenierung: Valentin Werner\n– Ausstattung: Sarah Sassen\n– Musik: Lars Völkerling\n– Dramaturgie/Produktionsleitung: Ursula Leitner \nMit: Martin Hemmer\, Felix Krauss \nZwei junge Männer im Zwiegespräch\, das einem Verhör gleicht. Nur wer hier wen verhört\, bleibt bis zum Ende undurchsichtig. Mohammed Merah hat in den vergangenen Tagen sieben Menschen erschossen und Hassan arbeitet für die französische Polizei. Die beiden befinden sich in einem von der Polizei umstellten Wohnblock in Toulouse. Sie sind sehr direkt zueinander und beweisen sogar Humor. Fast scheinen sie einander nah zu sein\, sodass man manchmal vergisst\, um wie viel es hier geht. \nH: Wir reden hier von Muslim zu Muslim.\nM: Wie bitte? Du willst dich Muslim nennen? \nDiesen Text hat das Leben geschrieben und kein Schriftsteller: Mohammed Merah\, ein muslimischer Terrorist\, verschanzt sich in seiner Wohnung\, eine Spezialeinheit der französischen Polizei hatte soeben versucht sie zu stürmen. Hassan\, ein muslimischer Polizist\, der Merah schon einmal zuvor verhört hatte\, versucht ihn stundenlang über Walkie-Talkie zu überreden\, sich zu stellen. Zwei Männer\, die unterschiedlicher nicht sein könnten\, die aber ihre nordafrikanische Herkunft und ihre Religion verbindet. Die Journalistin Karen Krüger hat die Polizeiprotokolle ins Deutsche übersetzt: Daraus ergibt sich ein dokumentarisches Kammerspiel nach den terroristischen Anschlägen 2012 in Toulouse. Ein packender und aufwühlender Theaterabend entsteht. \nDas Theaterkollektiv achtungsetzdich! um Nachwuchsregisseur Valentin Werner (zuletzt inszenierte er in der ArgeKultur in Salzburg „Romeo & Julia rebooted“\, eine feministische Ein-Frau-Version) will mit der österreichischen Erstaufführung von „Protokolle von Toulouse“ den Versuch wagen\, sich künstlerisch Fragen nach Extremismus\, Islamophobie\, Integration und Terror zu stellen. \n
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