BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//STRAWANZERIN - ECPv4.9.5//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:STRAWANZERIN
X-ORIGINAL-URL:https://www.strawanzerin.at
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im STRAWANZERIN
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:"Europe/Helsinki"
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0300
TZNAME:EEST
DTSTART:20150329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0300
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:EET
DTSTART:20151025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID="Europe/Helsinki":20151014T093000
DTEND;TZID="Europe/Helsinki":20151014T183000
DTSTAMP:20260418T104033
CREATED:20150924T105957Z
LAST-MODIFIED:20151007T091806Z
UID:19960-1444815000-1444847400@www.strawanzerin.at
SUMMARY:Regular army of labor called migrant women: Ausbeutung in der Versorgungs- und Pflegearbeit
DESCRIPTION:Programm \nDie VIDC Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Konferenz „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ der österreichischen Task Force Menschenhandel anlässlich des Tages der Europäischen Union zur Bekämpfung des Menschenhandels (18.  Oktober) statt. \nEinleitung: Nadja Schuster\, Gender Referentin\, VIDC\nKeynote: Sara R. Farris\, Institut für Soziologie\, Goldsmiths\, University of London\nMarkéta Honkrová\, Leiterin und nationale Koordinatorin von La Strada Tschechien\nMonika Weißensteiner\, stv. Leiterin der Abteilung Sozialversicherung\, Arbeiterkammer Wien\nModeration: Sibylle Hamann\, Journalistin\, Autorin \nDie Podiumsdiskussion findet auf Englisch und Deutsch mit Simultandolmetschung statt. \nWorkshop Konzept (folgt in Kürze) \nAnmeldung bitte bis 7.10.\, mit Angabe des Workshops:\nIOM Wien\, Katie Klaffenböck: Tel. 01/585332246\, kklaffenboeck@iom.int\nGetrennte Anmeldung für Medienvertreter_innen:\nBMEIA\, Presseabteilung\, Tel. 01/5011503320\, pk-anmeldungen@bmeia.gv.at  \nHintergrund \nDie Ära des Neoliberalismus – die nach der Ölkrise 1973 ihren Anfang fand – hat nicht nur eine neue politische Doktrin\, sondern auch eine neue Arbeitsteilung nach Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit eingeleitet. Die Wirtschaftskrise hatte unterschiedliche Auswirkungen auf migrantische Frauen und Männer in gering qualifizierten Jobs. Frauen\, die in der Versorgungs- und Pflegearbeit tätig sind\, sind weniger von der Krise betroffen als Männer\, die in der Textil- und Baubranche arbeiten. In einigen Ländern sind die Beschäftigungszahlen sogar gestiegen. Welche Erklärung gibt es dafür? Sara R. Farris hat die Veränderungen in der Versorgungs- und Pflegearbeit von einem feministischen und marxistischen Standpunkt aus analysiert. Sie stellt fest\, dass migrantische Arbeiter_innen\, die in der Versorgungs- und Pflegearbeit tätig sind\, keine „reserve army of labor“ – wie von Marx bezeichnet – als überschüssige Arbeitsbevölkerung der Erwerbslosen und Unterbezahlten darstellen\, deren Existenz dazu dient\, Löhne niedrig zu halten. Die weibliche migrantische Arbeitskraft ist strategisch wichtig für das reibungslose Funktionieren des kapitalistischen Systems\, der führenden Sektoren sowie für das Wohlbefinden von Familien und Individuen in der sogenannten Ersten Welt. Deshalb ist die Bezeichnung „regular army of extremely cheap labor“\, die auch das Risiko der Ausbeutung und/oder des Menschenhandels mit ein schließt\, angemessener. Die Ursachen für die zunehmende Nachfrage sind vielfältig: die steigenden Erwerbsquoten von Frauen\, die „Vermarktung“ des Pflegesektors\, die demographischen Veränderungen und die stark emotionale Komponente dieser Arbeit\, die eine Automatisierung verhindert.\nWie können migrantische Frauen\, die in der Tschechischen Republik\, in Deutschland und Österreich einer Pflege- und Versorgungsarbeit nachgehen – oft an isolierten Arbeitsplätzen – vor multiplen Ausbeutungsformen und vor Menschenhandel geschützt werden? Welche sozial- und arbeitsrechtlichen Maßnahmen sind notwendig? In Anbetracht der Forderung nach einem professionalisierten Pflegesystem in Österreich\, was sind die Kosten\, was ist der Nutzen für den Staat\, den Arbeitsmarkt\, die betroffenen Familien\, die Pfleger_innen? Welche Auswirkungen hätte ein solches System auf die Arbeitsteilung nach Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit? \n
URL:https://www.strawanzerin.at/termin/regular-army-of-labor-called-migrant-women-ausbeutung-in-der-versorgungs-und-pflegearbeit/2015-10-14/
LOCATION:Österreich
CATEGORIES:Deutsch,Feminismus,Gratis,Vortrag/Symposium,Wien
ATTACH;FMTTYPE=:
ORGANIZER;CN="VIDC%20-%20Wiener%20Institut":MAILTO:hochauer-kpoda@vidc.org
END:VEVENT
END:VCALENDAR