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SUMMARY:"Sagen was ist!" Die soziale Frage aus feministischer Perspektive
DESCRIPTION:Im Gespräch\nMarina Hanke (Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen)\nAlexandra Weiss (Autorin\, Politikwissenschafterin)\nModeration: Kathrin Glösel (Redakteurin\, Politikwissenschafterin) \nIm Anschluss\nBüchertisch und Möglichkeit zur Buchsignierung „Johanna Dohnal und die Frauenpolitik der Zweiten Republik“. Wanderausstellung „Schwestern\, zur Sonne\, zur Freiheit – Geschichte der sozialdemokratischen Frauenbewegung“ \nInhalt\nDie Arbeitslosigkeit von Frauen über fünfzig Jahren stieg in den letzten Monaten im Gegensatz zur Arbeitslosigkeitsrate von Männern. In diesem Zusammenhang erscheint es nahezu ironisch\, dass die Zielvorgabe\, die Hälfte der AMS-Förderungen für Frauen zu verwenden\, vom Sozialministerium zu Beginn dieses Jahres gestrichen wurde. Dieser Punkt ist nur einer unter vielen\, der zeigt\, wo die Regierung den Sparstift ansetzt und welches Frauenverständnis vorherrscht. Seien es Kürzungen bei Förderungen von Frauenvereinen und der Sozialhilfe oder bewusste Diskussionen zur Abtreibung – sie ergeben ein fragwürdiges Maßnahmen-Mosaik der rechtskonservativen Regierung. Politikerinnen wie die erste Frauenministerin Österreichs – Johanna Dohnal – waren im Vergleich dazu fortschrittliche Befreiungskämpferinnen für eine menschliche Gesellschaft\, wo nicht Frauen auf Männer angewiesen sind\, um finanziell über die Runden zu kommen. Nicht der Mann muss als Alleinernährer das Einkommen besorgen\, sondern jede und jeder kann und muss Beiträge leisten um die Gesellschaft am Leben zu halten. Nicht die konservative Familie steht im Zentrum der Gesellschaft\, sondern die Frage\, wie es den Schwächsten in der Gesellschaft geht. Zentraler Beweggrund für das Buch von Alexandra Weiss und Erika Thurner über das Leben und Wirken Johanna Dohnals war\, eine Diskussion zu entfachen zur neuen\, ‚alten‘ sozialen Frage. Der kritische Feminismus\, der wieder zur Befreiungsstrategie für Frauen und für eine geschlechtergerechte\, menschliche Gesellschaft wird. Diese neue Version der ‚alten‘ sozialen Frage wird im Rahmen des Gesprächs aufgearbeitet und eingehend analysiert. \nZum Buch\n„Johanna Dohnal und die Frauenpolitik der Zweiten Republik. Dokumente zu einer Pionierin des österreichischen Feminismus“ ist im Frühjahr\, zum 80. Geburtstag von Johanna Dohnal\, erschienen und umfasst Analysen zentraler Beiträge von Dohnal\, ergänzt um Kontextualisierungen ihrer eigenen Biographie. Dabei werden die zentralen Fragen in den Mittelpunkt gestellt: „Was sind die Herausforderungen und Ansatzpunkte für eine emanzipatorische Frauenpolitik? Wo liegen die Herausforderungen und Widerstände?“ \n
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