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SUMMARY:Stadtspaziergang mit dem Augustin – Strawanzerei
DESCRIPTION:REALITY – SOLIDARITY – SURPRISE \nDie Stadtspaziergänge\, die der AUGUSTIN unter dem Titel «Strawanzerei» ab 18. Mai anbietet\, werden sich naturgemäß wenig um die Pflege jener Wien-Klischees kümmern\, durch die das offizielle Wien im europäischen Städtewettbewerb punkten will.\nMithilfe von Guides aus den marginalisierten sozialen Milieus die soziale Realität der nahezu reichsten Hauptstadt der Welt zu fokussieren\, ist keine Erfindung des Augustin. Auch in Wien hat das Interesse\, hinter die oft nur potemkinschen Fassaden der «bestverwalteten» Hauptstadt Europas zu blicken\, zu alternativen Stadtführungs-Angeboten geführt.\nUmso plausibler war der an den Augustin herangetragene Wunsch\, die gehäufte Überlebenskampf-Kompetenz seiner Straßenkolporteur_innen zu einer Quelle speziellen Wissens zu machen. \nWARUM REALITY\, SOLIDARITY\, SURPRISE?\nDie Strawanzereien werden drei Stationen beinhalten.\nIn STATION NR. 1 erfährt die Spaziergänger_innengruppe etwas\, was es in einer Stadt nicht mehr geben dürfte\, die seit hundert Jahren von einer Partei geleitet wird\, die programmatisch von Werten wie Gleichheit und Gerechtigkeit ausgeht.\nSTATION NR. 2 ist Personen und Projekten gewidmet\, die zur Hoffnung Anlass geben\, dass die Spaltung der Stadt in Arm und Reich nicht unüberwindbar ist.\nSTATION NR. 3 soll einen kulinarischen und künstlerischen Endpunkt der Tour bilden. \n► Guide der ersten Strawanzerei wird Maria Kratky sein. In ihr vereint sich diese Überlebenskompetenz mit der Leidenschaft\, mit der sie sich in das Augustin-Projekt integriert hat\, und mit ihrem (vor der Augustin-Zeit ungestilltem) Verlangen\, mit anderen Menschen auf Augenhöhe zu kommunizieren. Es kommt also nicht von ungefähr\, dass der monatliche Reigen der «Strawanzereien» mit Maria Kratky beginnt. Die 62jährige Wienerin zählt zum Urgestein des Augustin\, der für sie mehr als eine karitativ veranlagte Vertriebsfirma ist. \nMaria ist bei allen Interventionen dabei\, die dem Augustin im Kampf gegen den Ausschluss der «Verlierer_innen» aus dem gesellschaftlichen System einfallen. Nie scheut sie sich\, ihre Meinung vor laufenden Kameras ans Tageslicht zu bringen; von vielen Medien war zum Beispiel ihr Engagement gegen die Zeitungsverkauf-Verbote auf vielen Christkindl- und Adventmärkten in Wien aufgegriffen worden. Maria Kratky nährt immer wieder die Hoffnung\, dass es Betroffenen möglich ist\, ohne Fürsprecher_innen auszukommen und zu Selbstsprecher_innen ihrer Interessen zu werden. Regisseur Hubsi Kramar setzte ihr ein Denkmal\, als er sie zum Darsteller_innenstab eines Kinofilms der Serie «Wonderful» erwählte. Dieses gesellschaftskritische Zeitdokument setzte sich mit dem leider weit verbreiteten Ressentiment gegen die ins «Sozialschmarotzer»-Eck gestellten Armen auseinander\, die sich erdreisten\, einmal in ihrem Leben Urlaub am Meer zu genießen. Maria Kratky bewies auch Mut\, als sie sich entschloss\, neu in den «Punkchor» des Augustin\, das «Stimmgewitter»\, einzutreten\, «Mein Alzheimer hat keine Chance»\, lacht sie\, wenn sie auf die Anstrengung angesprochen wird\, nun Dutzende Songtexte nachzulernen. \nMaria Kratky wird also den Teilnehmer_innen der ersten Strawanzerei einiges zu erzählen haben. Diese werden zunächst mit dem Hauptarbeitsfeld Marias vertraut gemacht\, mit dem Augarten. Dort ist die Verkäuferin zu einem lebendigen Aushängeschild des Augustin geworden. \n► Station 2 führt uns zu Radio Orange. Die alternativen Radiomacher_innen liegen auf der Tourenstrecke: Dieses kommerzfreie Radioprojekt stellt Sendungen vor\, die von Menschen gemacht werden\, denen der Zutritt zu herkömmlichen Medien verschlossen bleibt. \n► Endpunkt der ersten Strawanzerei ist der Besuch eines neuen Freiraums der politischen und künstlerischen Experimente in Wien – des Perinetkellers im 20. Bezirk. Die Spaziergänger_innen werden hier – in diesem ehemaligen Kelleratelier des umstrittenen Wiener Aktionismus der 1960er Jahre – mit einem textlich-musikalischen Programm zu H.C. Artmann begrüßt. \nDass gerade der Augustin zur Entwicklung von Stadtspaziergängen dieser Facon prädestiniert ist\, liegt auf der Hand. «Sie sind»\, so formulierte es das Projektteam\, «wie das gesamte Augustin-Projekt Fenster\, die den Teilnehmer_innen Einblicke in sonst verschlossen bleibende Wirklichkeiten gewähren». \n► Infos in short:\nERSTE STRAWANZEREI\nDonnerstag\, 18. Mai 2017\nTreffpunkt: 16:30 Uhr vor dem Eingang der M.U.T.H-Konzerthalle am Augartenspitz\, U 2-Station Taborstraße.\nTour mit Augustinerin Maria\, Besuch bei Radio Orange\, Ausklang im Perinetkeller (ab ca. 19 Uhr)\nTeilnahmebeitrag: 15 Euro\nAnmeldung erwünscht: strawanzerei@augustin.or.at \nDie nächste Strawanzerei findet am Dienstag\, 13. Juni statt. \n
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