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SUMMARY:Starke Gefühle von YZMA
DESCRIPTION:Uraufführung\, Eigenproduktion Theater Drachengasse\nCorona-bedingte Nachholung der Spielserie \nWarum ist Hera so eifersüchtig? Weil Zeus Abenteuer erlebt? Weil er ständig Zeit für sich braucht\, um sich zu spüren? Herakles\, Heras Kuckuckskind\, geht durch den Wald und sucht die Hydra\, das Monstrum\, das er erledigen soll. Eine seiner schweren Aufgaben. Und er geht also durch den Wald immer tiefer und sucht\, bis er merkt DER WALD IST DIE HYDRA. Und beginnt den Wald zu bekämpfen\, bis er merkt ICH SELBST BIN DIE HYDRA. MEIN KÖRPER IST DIE HYDRA. Er verliert die Kontrolle. \nKontrollverlust ist der Eifersucht tief eingeschrieben. Weil es geht darum\, dass ich nicht kontrollieren kann\, dass ich morgen nicht mehr geliebt werde\, dass keiner den Knopf drückt\, der uns alle in die Luft jagt\, dass ich nicht verletzt\, unterbrochen\, krank werde. Das ist\, was Hera zur Furie werden lässt: Das Entsetzen über die Unverlässlichkeit von Welt. Die Kränkung darüber\, dass wir dauernd gestört und in Zweifel getrieben werden und vielleicht auch darüber\, dass wir verwesen\, besiegbar\, Kreaturen sind. Geschaffen durch die Anderen\, störenden Anderen und diese vermaledeite Natur\, mit ihrer Vergänglichkeit + Tod\, den zu besiegen und zu bändigen Herakles und Zeus alle Hände voll zu tun haben. Und in deren Tradition wir uns sehen in 2000+ Jahren Geschichte / Fortschritt / Zivilisation / Patriarchat. \nWas wenn wir uns mal in Tradition von Hera sehen\, die am liebsten mit Freund*innen Pizza isst\, sich nicht verwirklicht\, nichts Besonderes tut außer ihrem Schmerz über den Kontrollverlust einen Ausdruck verleihen. \nVirtuos\, klug\, laut\, ironisch\, hip – mit „Starke Gefühle“ ist Yzma ein philosophisch zeitgemäßes und doch angenehm zeitloses\, weil Corona-freies Vergnügen gelungen. Falter \nDie beiden wunderbaren Darsteller Johanna Wolff und Florian Haslinger stoßen absurd-komische Textkaskaden von unglaublicher Dichte aus. Wiener Zeitung \nRegie: Milena Michalek\nDramaturgie\, Produktion: Karl Börner\nBühne: Gabriel Schnetzer\nKostüme: Noushin Redjaian\nEs spielen: Florian Haslinger\, Johanna Wolff\nText: Milena Michalek & Ensemble \nRechte bei YZMA Theaterkollektiv \n
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