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SUMMARY:Transkulturalität_mdw  Interdisziplinäre Ringvorlesung
DESCRIPTION:4. Termin: Stadt-Migration-Theater \nVortrag: Ayşe Çağlar\, Kultur- und Sozialanthropologin \nMigrants\, city making and the value creation processes in a multiscalar perspective: Space and time in migration scholarship\nIn the context of increased visibility of migratory movements\, there has been a renewed interest in migration processes\, practices and the challenges migration dynamics pose to the taken for granted “ groups of solidarity” \, and to scholarship aiming to analyse these processes. However\, many of the approaches in migration scholarship including the transnational migration\, fail to capture these dynamics in light of a multiscalar perspective. Such and endeavor requires a radical rethinking of the spatial and temporal frameworks of migration scholarship\, as well as the unit of analysis . Although an increasing number of migration scholars have started to address the spatial frameworks informing migration scholarship and focused on the location of migrants in space\, the temporal narratives of migration scholarship have been rather neglected. The temporal frames informing different conceptualizations of migrants\, their attachments and relations also situate migrants in time in distinctive ways. In this talk\, I suggest that to unravel the spatial and temporal frameworks of migration scholarship including the cultural industries within which migrants are emplaced\, we need a multiscalar perspective. In this way\, we can situate the revaluing and devaluing of differences within broader dynamics of value creation processes and accumulation of wealth through displacement and dispossession in the city. On the basis of empirical material from Vienna\, I argue for the necessity of a multiscalar analysis of these processes\, which in turn necessitates an analysis of a historical conjuncture. Deploying concepts of displacement\, emplacement\, and historical conjuncture in analysing the interplay between migrants and city-making processes might provide us a venue to come up with the challenges of the migration scholarship in 21st century.  \nKünstlerischer Beitrag: Aslı Kişlal/diverCITYLAB\nRegisseurin\, Dramaturgin\, Drehbuchautorin. Nach Ihrer Schauspielausbildung Engagements in Österreich und Deutschland. Langjähriges Ensemblemitglied des Theaterhauses Stuttgart. Organisation und Gründung des Jugend- und Kulturvereins Echo. 2004 Gründung und künstlerische Leitung des Kunst- und Kulturvereins „daskunst“ (2007 Gewinner des Theaterfestivals Spectrum „best of(f) Austria“). 2009- 2010 künstlerische Leiterin des Theater des Augenblicks. 2011-2012 Mitinitiatorin und Kuratorin der Projektreihe „Pimp My Integration“. 2014 erhielt sie den „Mia Award“ in der Kategorie Kunst und Kultur für Ihre Arbeit. \ndiverCITYLAB hat sich in einer Synthese aus Kunstprojekt und praxisorientierter Ausbildungsstätte zum Ziel gesetzt\, die Theaterszene für alle Mitglieder unserer postmigrantischen Gesellschaft zu öffnen. diverCITYLAB besteht aus einer vierjährigen Schauspiel- und Performanceausbildung\, einem Stipendien- und einem Kunstvermittlungsprogramm. www.divercitylab.at  \ndiverCITYLAB perFORMt\nDie Stunde da wir nichts voneinander wussten\, aber vielleicht hätten wissen sollen\nEine sorgsame Annäherung an Peter Handkes Stück „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“\nHandkes Stück „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ basiert auf dem „Betrachten des täglichen Theaters“\, das sich an einem öffentlichen Platz ereignet. Das alltägliche Kommen und Gehen wird in dem Moment zum Schauspiel\, in dem sich ein Betrachter dafür findet. Es entstehen fragmentarische Geschichten mit unfreiwilligen Akteuren.\nIn einem Notizbuch beschreibt Handke seine Wahrnehmungen und Reflexionen\, während er auf der Terrasse eines Cafés auf jemanden wartet. Wie sich in dieser „Stunde\, bevor sie kam“ ein fantasierendes\, halluzinierendes Betrachten einstellt\, in dessen Verlauf er sich plötzlich in „Gesellschaft mit den Lebenden und den Toten\, den Vorbeigehenden und den Mitsitzern\, den Vergangenen und den Zukünftigen\, den Abwesenden und den Anwesenden\, den Leuten und den Dingen“ befindet.  Quelle: https://handkeonline.onb.ac.at/node/608\nIm dritten Semester ihrer Schauspiel- und Performance Ausbildung versuchen die Studierenden der diverCITYLAB – AKADEMIE „den Leuten und den Dingen“ eine Stimme zu geben.\nIm Improvisationsunterricht üben sie ihre Fantasie und Wahrnehmung zu nützen um das\, was sie sehen und spüren in eine Geschichte zu verwandeln. Sie entwerfen Geschichten und deren Protagonist_innen und werfen sie auch wieder weg. \nKommentar und Moderation: Monika Mokre\nPD Dr. Monika Mokre ist Politikwissenschaftlerin\, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Lehrbeauftragte am Institut für Kulturökonomie und Kulturstudien der Universität für Musik und Darstellende Kunst sowie an der Webster University Vienna. \n
URL:https://www.strawanzerin.at/termin/transkulturalitaet_mdw-interdisziplinaere-ringvorlesung-14/
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