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SUMMARY:Transkulturalität_mdw  Interdisziplinäre Ringvorlesung
DESCRIPTION:7. Termin: Musikvermittlung im globalen Kontext \nVortrag: David-Emil Wickström\nProf. Dr. David-Emil Wickström studierte Musikwissenschaft\, Ethnomusikologie und Skandinavistik an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Universität von Bergen (Norwegen)\nSeine Forschungsinteressen umfassen sowohl Populäre Musik im postsowjetischen Raum\, traditionelle norwegische Vokalmusik wie auch Fragen zu Feldforschungsmethodik und Musik in Bezug auf Lokalität\, Identität und Migration. \nDie Musiken der Welt in Mannheim? Transcultural Flows\, Politik und die Vermittlung von ‚Weltmusik‘\nSeit 2015 bietet die Popakademie Baden-Württemberg den ersten künstlerischen Bachelorstudiengang\, der sich primär auf türkisch-arabische Musik spezialisiert\, in Deutschland an. Eine Hauptzielgruppe bilden die in Deutschland aufgewachsenen MusikerInnen\, deren Eltern oder Großeltern als GastarbeiterInnen in den 1950er und 60er Jahren nach Deutschland gekommen sind. Der akkreditierte Studiengang bietet einen musikalischen Treffpunkt zwischen den Musiken der (u.a. türkischen und arabischen) Herkunftsländer der Studierenden und den (populären) Musiken Deutschlands an. Neben den handwerklichen Fähigkeiten als MusikerIn bildet das Konzept der eigenen Musik einen Hauptvermittlungsansatz im Studium – die Studierenden sollen aus ihrem kulturellen Hintergrund schöpfen und dabei neue Musik in ihren Ensembles komponieren und aufführen.\nIn meinem Vortrag werde ich diese Idee der Transkulturalität\, die dazu beitragenden „transcultural flows“\, die von Ulf Hannerz‘ Begriff „cultural flows“ (1992; 1996) inspiriert sind\, wie auch die politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für diesen Studiengang beleuchten. \nKünstlerischer Beitrag: Wei-Ya Lin\nWei-Ya Lin\, geboren in Taipei\, Taiwan\, ist zur Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Projekt Bi-Musikalität am IVE angestellt. Zudem arbeitet sie beim Projekt Musik ohne Grenzen am Franz Schubert Institut\, sowie als Lehrbeauftragte am Institut für Komposition und Elektroakustik. \nMusik ohne Grenzen: Produktion eines Hör- und Liederbuchs – Sieben Blätter und ein Stein\nDas Konzept und der Inhalt von Sieben Blätter und ein Stein bauen auf den Ergebnissen des Forschungsprojekts Musik ohne Grenzen auf\, das im Rahmen des Programms Sparkling Science gefördert wurde. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt des Franz Schubert Instituts mit dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie der mdw. Als Kooperationspartner erklärten sich die Neue Mittelschule Kölblgasse und die Volksschule Kleistgasse bereit\, mit Klassen\, in denen 90% der SchülerInnen migrantischen Hintergrund haben\, an unserer Forschung teilzuhaben. Das Ziel der Produktion dieses Hör- und Liederbuchs ist\, die große musikalische und kreative Diversität solcher Schulen offenzulegen.\nObwohl die Wiener Gesellschaft nach mehreren Einwanderungswellen längst multikulturell geworden ist\, sind das Bildungssystem und die betreffende Gesetzgebung in Österreich noch lange nicht darauf vorbereitet. In den Schulen entsteht dadurch eine Lücke\, und hier setzt Musik ohne Grenzen ein.\nEs ist den Beteiligten im Projekt ein Anliegen\, durch innovative und künstlerische Ideen die musikalischen Identitäten der SchülerInnen mit all ihrem Können innerhalb der Schulen zu repräsentieren. Durch ein Hör- und Liederbuch\, in dem die Kinder mit der Hilfe von Lehrenden und Studierenden viele der Stücke und Klänge eingespielt und illustriert haben\, können ein breites Publikum in allen Teilen der Bevölkerung erreicht werden. In dieser Veranstaltung werden ausgewählte Ausschnitte mit Kommentaren präsentiert.  \nKommentar und Moderation: Isolde Malmberg\nProfessorin für Musikpädagogik/Musikdidaktik an \n
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