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SUMMARY:Transkulturalität_mdw  Interdisziplinäre Ringvorlesung
DESCRIPTION:4. Termin: Refugees – politische Diskurse und pädagogische Ansätze\nVortragende: Monika Mokre\nMonika Mokre arbeitet als Politikwissenschaftlerin am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und ist politische Aktivistin im Bereich Asyl und Migration. Sie unterrichtet an unterschiedlichen Universitäten\, u.a. im Rahmen des Lehrgangs Kulturmanagement an der Universität für Musik und Darstellende Kunst. Ihre Forschungsfelder sind Asyl- und Migrationspolitik\, Kulturpolitik\, politische Kunst und künstlerische Forschung. Zu ihren Publikationen der letzten Jahre zählen etwa „Solidarität als Übersetzung. Überlegungen zum Refugee Protest Camp Vienna.“ Wien: transversal 2015\, und “Cultural Diplomacy from Below: Artistic Projects with Refugees and Migrants”\, in:  Dragićević Šešić\, Milena (Ed.)\, Cultural Diplomacy: Arts\, Festivals and Geopolitics\, Belgrade 2017\, 61-72\nSolidarität und Differenz.\nPolitischer Aktivismus von Geflüchteten und Unterstützer_innen\nSeit 2012 entstehen immer wieder in verschiedenen Teilen Europas politische Bewegungen für die Rechte von Geflüchteten und Migrant_innen\, an denen sich die Betroffenen selbst wie auch EU-Bürger_innen beteiligen. Der Anspruch dieser Bewegungen ist es zumeist\, auf Augenhöhe für gemeinsame politische Ziele zu kämpfen. Doch zugleich sind diese Bewegungen von zahlreichen Differenzen durchzogen – insbesondere unterscheiden sich Geflüchtete und Unterstützer_innen durch radikal unterschiedliche Erfahrungen\, Lebenssituation und Privilegien\, doch auch innerhalb dieser Gruppen finden sich Differenzierungen in Bezug auf Klasse\, Ethnizität/Nation\, Gender\, sexuelle Orientierung\, Alter etc. wie auch in Bezug auf politische Ziele.\nDer Vortrag beschreibt und analysiert diese Differenzierungen und ihre Bedeutung für die Möglichkeit von Solidarität aus der Perspektive unterschiedlicher politischer Theorien sowie auch anhand von Beispielen aus der politischen Praxis. Im Fokus stehen dabei Fragen nach der Relevanz kultureller Unterschiede und nach der Bedeutung eines transkulturellen Zugangs für solidarisches politisches Handeln. \nKünstlerischer Beitrag: Marwan Abado mit geflüchteten jugendlichen Musikerinnen und Musikern\nMarwan Abado wurde als Sohn einer christlich-palästinensischen Familie in einem Flüchtlingslager in Beirut (Libanon) geboren. 1985 flüchtet Abado aus dem Bürgerkriegsgebiet nach Österreich und setzt hier seine musikalische Ausbildung beim irakischen Oud-Meister Asim Chalabi fort. In Wien findet er als Musiker\, Sänger\, Komponist und Poet eine neue Heimat. Seine Kompositionen stützen sich auf die klassische Darstellungsform der arabischen Musik\, TAQ´SIM\, die keiner zeitlichen Gesetzmäßigkeit unterliegt und auf den inneren Impulsen des Musikers beruht. Marwan Abado arbeitet mit MusikerInnen aus verschiedensten Kulturkreisen und Stilrichtungen.\nSeine Discographie umfasst mehrere CD´s u.a. „Raushana“\, „Zugvögel“\, „Nard“\, „Kabila“\, „´s geht eh“\, „entschuidigns“\, „Marakeb“\, „Sohn des Südens“\, „Rainspotting“ und „Kreise“.\nMarwan Abado und seine mobile Musikschule\nMarwan Abado präsentiert mit seiner mobilen Musikschule ein spannendes Konzert mit Jugendlichen\, die in den letzten Jahren nach Österreich geflüchtet sind. Ein Stück ferne Heimat und neue Heimat in Form von Kinderliedern wird bei diesem Auftritt erklingen. Die Initiative der mobilen Musikschule zeigt die Wichtigkeit der Kunst als ein Mittel in der Mitte der Gesellschaft mitzuwirken. Sie bietet eine Möglichkeit gemeinsam mit jungen und aufstrebenden Musikerinnen und Musikern kreative Wege zu beschreiten. \nKommentar und Moderation: Marko Kölbl (mdw) \n
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