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SUMMARY:Transkulturalität_mdw  Interdisziplinäre Ringvorlesung
DESCRIPTION:Transkulturalität_mdw\nGrenzüberschreitende Erkundungen in Kunst und Wissenschaft  \n7. Termin: Sound and Knowledge\nVortrag: Johannes Salim Ismaiel-Wendt\nseit 2012 Professor für Systematische Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Musiksoziologie an der Stiftung Universität Hildesheim\, zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter am Haus der Kulturen der Welt in Berlin in den Projekten „Translating Hip Hop“ und „Global Prayers“\, Promotion in Bremen\, Interessen: Popular Music\, Media and Postcolonial Studies\, Musikwissenschaft als ästhetische Praxis\, Audiokulturforschung in Deutschland. Ausgewählte Publikationen: tracks’n’treks. Populäre Musik und Postkoloniale Analyse (Münster: Unrast\, 2011); post_PRESETS. Kultur\, Wissen und populäre MusikmachDinge (Hildesheim: Olms\, 2016\, auch online: open access). „Richt-Mikrofone. Gutachten zu Fragen nach möglicher ‚sonischer Segregation‘ im sogenannten NSU-Prozess“ (http://zbi-uni-hildesheim.de/publikationen/ (2017)).  \nVorstellung des Buchs Post_PRESETS. Kultur\, Wissen und populäre MusikmachDinge und Soundlecture tracks’n’treks. Delinking AfricC\nPopuläres Musikmachen hat heute seltener etwas mit Holzschlitztrommeln oder Streichinstrumenten zu tun\, sondern vor allem irgendetwas mit elektrischem oder digitalem Daten-Strom. Kulturalisierte und rassistische Repräsentationen sind damit als Probleme aber keineswegs automatisch aus zeitgenössischer Musikproduktion und auch nicht aus den MusikmachDingen herausgerechnet – im Gegenteil:\nDer Kultur-\, Musikwissenschaftler und Musiker Johannes Ismaiel-Wendt zeigt\, wie sich stereotype Voreinstellungen auch zeitgenössisch ganz analog zu kolonialen und nationalen Denkrastern vererben. Er baut einen 30 Jahre alten Yamaha Drum Computer und einige Effektgeräte als Repräsentationskritik-Maschine auf. Er dekonstruiert in einem live Mix mit Vortrag exemplarisch Presets in Klanggeneratoren sowie Köpfen. Wider den kolonialen Exzess der Kategorisierung zielt sein permanentes Spiel mit Beats\, Sounds und Metaphern auf De-Naturalisierung. In seiner Soundlecture stellt er zeitgenössische Musikästhetik und das Denken in tracks als popmusikalische alternative Kulturkonzeption vor.  \nKommentar und Moderation: Melanie Unseld (mdw)\nProfessur für Historische Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung \n
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