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SUMMARY:Transkulturalität_mdw  Interdisziplinäre Ringvorlesung
DESCRIPTION:Transkulturalität_mdw\nGrenzüberschreitende Erkundungen in Kunst und Wissenschaft  \n8. Termin: Refugees – The Purpose of Music Making\nVortrag: Evrim Hikmet Öğüt\nEvrim Hikmet Öğüt has completed her PhD in Ethnomusicology at Istanbul Technical University Centre for Advanced Studies in Music (MIAM) with a dissertation titled “Music in Transit: Musical Practices of the Chaldean-Iraqi Migrants in Istanbul”. She has completed her undergraduate studies and master’s program at Mimar Sinan Fine Arts University (MSGSU) Department of Musicology. Her master thesis is on the relation between contemporary music and contemporary poetry. She teaches as associate professor at MSGSU Ethnomusicology program. Her current research focuses on the musical practices of Syrian musicians in Turkey; her video project on the issue is available at www.soundsbeyondtheborder.org.\nEmergent Publics: Musical Practices of Syrian Migrants in Istanbul\nA large number of Syrian refugees including professional and amateur musicians from various musical backgrounds earn their living with temporary\, unsecured\, low-paid\, and precarious jobs in Istanbul. Street musicianship\, even though it is frowned upon in Syria\, emerges as the most suitable option for maintaining their lives for Syrian musicians as well as musicians from other migrant communities. Therefore\, Istiklal Street\, the most crowded street in the heart of Istanbul\, hosts more than 20 Syrian musicians every day\, performing Arabic music in separate\, flexible bands.\nThese musical practices provide a fertile ground for an interaction between the refugees and the locals. By drawing attention to the refugees’ talents\, the diversity they bring to this geography\, and the possibilities of a common cultural world\, these practices respond to homogenizing and exclusionary perspectives. Moreover\, they can be regarded as one of the most powerful ways that Syrian refugees use the public space in the city: filling – literally – it with their voices and sounds.\nAfter providing a general outlook on the musical practices of Syrian musicians in Turkey\, this presentation focuses on various aspects of the street musicianship experience as a male dominated musical practice\, including the creation of networks\, political economy beyond the practices\, the chosen repertoire\, the interrelations with the other communities\, etc.\nKünstlerischer Beitrag: Salah Ammo und Peter Gabis\nSalah Ammo: Vocals\, Bouzouk (Syrien – Kurdistan)\nPeter Gabis: Percussion\, Hang\, Obertongesang (Österreich)\nSalah Ammo ist gemäß einer Review des Austrian Music Export 2016 „…einer der meist gefeiertsten Musiker in der Österreichischen Weltmusik-Szene…“. Er wuchs in einer Region im Nordosten Syriens auf\, wo Kurden\, Araber\, Türken\, Armenier und Assyrer tausende von Jahren gemeinsam gelebt haben. Seine Musik ist von der kulturellen Vielfalt und der Traditionen der verschiedenen Völker geprägt. Nach seinem Abschluss auf dem „Higher Institute of Music“ in Damaskus 2004 begann er er auf der Musik Fakultät in Homs zu unterrichten.\nPeter Gabis ist als solider Sideman in der Wiener Jazz- und Worldmusic Szene bekannt. Er studierte Jazz-Schlagzeug in Wien und New York und spielte Konzerte und Tourneen in Europa\, USA\, Australien\, Asien und Afrika. In letzter Zeit hat er vor allem ethnische Musik aus Afrika und Asien studiert und den Obertongesang perfektioniert. Er unterrichtet Jazz-Schlagzeug und Percussion an der „Jam Music Lab University“ in Wien.\nTwo Musicians\, Multiple cultures\nMan kann sich entscheiden\, ob man kulturelle Vielfalt als Bedrohung oder als Bereicherung wahrnimmt. Salah Ammo konnte sich nicht entscheiden\, er musste seine Heimat Syrien wegen des Krieges verlassen. 2013 in Wien angekommen entschied er sich für die kulturelle Vielfalt\, indem er den Kontakt mit heimischen Musikern suchte. Diese Wahl bereicherte seine Kunst\, die bisher in erster Linie von dem reichen Erbe der orientalischen Musik und der Poesie beeinflußt war.\nPeter Gabis war  der erste Musiker\, dem Salah in Wien begegnete\, und schnell war ihre musikalische Zusammenarbeit besiegelt. Eine Liaison\, die die Offenheit und den Mut aus verschiedenen Stilen und Kulturen zu schöpfen\, reflektiert. Und in diesem Gemisch finden die beiden ihre eigene Klangwelt\, ihren eigenen Sound. Diese äußerst erfolgreiche Melange von zwei starken musikalischen Charakteren mündete schnell in ein Feuerwerk der musikalischen Höhepunkte. Nur 18 Monate nach ihrer ersten Begegnung erreichten die beiden das Finale des „Austrian World Music Awards“ und ihre erste CD „Assi“ wurde für die Bestenliste des renommierten „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert. Viele Konzerte folgten\, Salah und Peter spielten auf einigen der bekanntesten Bühnen wie z.B. im Wiener Konzerthaus\, im Porgy & Bess (Wien)\, im MuTh (Wien)\, im Treibhaus (Innsbruck)\, im Weltmuseum Wien\, beim Rudolstadt Festival (Deutschland)\, beim Boyne  Music Festival (Irland) und sogar im europäischen Parlament in Brüssel. 2015 wurden sie eingeladen bei dem Benefizkonzert „Voices for Refugees“ für über 60.000 Zuhörer zu spielen\, traten bei TedX auf und waren in viele künstlerische Projekte involviert\, wie z.B. dem “Ad.agio” Projekt mit den weltberühmten Wiener Symphonikern. \nKommentar und Moderation: Thomas Stegemann\nMusiktherapeut\, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie\, Paar- und Familientherapeut\nProfessor für Musiktherapie; Leiter des Instituts für Musiktherapie\, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.\nMit einem Musiktherapie-Pilotprojekt im Integrationshaus Mitinitiator von refugees_mdw. \n
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