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SUMMARY:Transkulturalität_mdw  Interdisziplinäre Ringvorlesung
DESCRIPTION:1. Termin: Visuelle Kulturen\nVortrag: Elke Mader\, Kultur- und Sozialanthropologin\nElke Mader ist Professorin für Kultur- und Sozialanthropologie\, Leiterin des Universitätslehrgangs für Interdisziplinäre Lateinamerika Studien an der Universität Wien und Mitglied des Forschungsschwerpunkts „Visual Studies in den Sozialwissenschaften“. \nHybride Bilder im Kontext glokaler Verflechtungen: Transkulturelle Praktiken und visuelle Anthropologie\nPerspektiven der Kultur- und Sozialanthropologie auf Bilder und Visualität beziehen sich auf Visuelle Kultur als Gegenstand der Analyse kultureller Praktiken sowie auf die Gestaltung visueller Produkte  als Methode oder Repräsentationsform anthropologischer Forschung. Beide Bereiche der Visuellen Anthropologie sind eng mit transkulturellen Prozessen verflochten: Die rasant zunehmende Zirkulation von Bildern in globalen Medien oder die Bedeutung von Bildern im Rahmen transnationaler Prozesse bringen gleichzeitig kulturelle Kontextualisierungen als auch die Hybridisierung visueller Kultur und Kommunikation zum Ausdruck. Bilder sind dabei nicht nur in kulturelle Bedeutungsfelder eingebettet\, sondern auch in kulturelle Praktiken und gesellschaftliche Institutionen\, die stets in Verbindung mit gesellschaftlichen Machstrukturen gesehen werden müssen. Ebenso ist die Untersuchung und Darstellung von kulturellen und sozialen Prozessen mit den Mitteln visueller und audiovisueller Medien von transkulturellen Dynamiken geprägt. Der ethnographische Film bringt diese Verflechtungen u.a. durch die Arbeitsweise der teilnehmenden Beobachtung über längere Zeit\, durch die Offenlegung von Kontexten\, durch reflexive Momente und die Relativierung der Repräsentation aus.\nDer Vortrag verbindet die Diskussion von theoretischen Ansätzen mit kurzen Beispielen transkultureller visueller Praktiken\, u.a. aus der Bilderwelt lateinamerikanischer MigrantInnen in den USA sowie aus dem globalisierten Bollywood-Kino und seiner transkulturellen Rezeption.  \nKünstlerischer Beitrag: Simone Catharina Gaul\, Filmemacherin\nSimone Catharina Gaul ist Filmemacherin und Journalistin. Sie dreht Dokumentarfilme für TV und Kino und schreibt für ZEIT ONLINE. Sie hat Romanistik und Politikwissenschaften in Stuttgart und Paris studiert und anschließend Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Ihre Filme laufen immer wieder auf internationalen Filmfestivals und haben bereits mehrere Preise gewonnen. Simone lebt mit Freund und Tochter in Berlin. \nBintou (Dokumentarfilm 2014)\nBintou ist eine junge Schneiderin in Burkina Faso\, die von einer Karriere in Europa träumt. Ihre europäischen Kunden freuen sich\, dass sie so schnell und billig arbeitet. Bintou lebt ihr Leben zwischen Arbeit\, Partys bei Entwicklungshelfern und Sonntagen mit ihren Freunden. Sie filmt ihre neuesten Kreationen mit einer kleinen Kamera und chattet gern im Internetcafé. Doch dann muss Bintou ihre kleine Tochter aus dem Kinderheim wieder zu sich nach Hause holen – und ihr fragiles Lebenskonzept gerät aus dem Gleichgewicht.\nDie Nähe zwischen Filmemacherin und Protagonistin ermöglicht das Porträt einer starken Frau\, deren Hoffnung auf ein besseres Leben umso beeindruckender wird\, je mehr sich das Geheimnis ihrer Vergangenheit lüftet. \nKommentar und Moderation: Ela Posch\, Genderwissenschaftlerin\nEla Posch ist Universitätsassistentin für Gender Studies am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. \n
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