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SUMMARY:UNSICHTBARES SICHTBAR MACHEN - Filmpräsentation und AUGUSTIN-Diskussion zum Thema Obdachlosigkeit
DESCRIPTION:Am 10. Oktober wird im Stadtkino die österreichische Dokumentation «Zu ebener Erde» gezeigt. Ein Film über Obdachlosigkeit und deren Bewältigung. Im Anschluss lädt der AUGUSTIN zur Podiumsdiskussion «Obdachlos in Wien» mit den Filmemacher_innen und Wohnexpert_innen. \nArmut sichtbar machen\nDer AUGUSTIN ist als Straßenzeitung und Sozialprojekt seit seiner Gründung eng mit dem Begriff Obdachlosigkeit verbunden. Menschen\, die aus verschiedenen Gründen vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind\, können durch den Verkauf der Zeitung ihre Not selbstbestimmt lindern. Die Filmemacher_innen Birgit Bergmann\, Steffi Franz und Oliver Werani haben obdachlose Menschen in Wien porträtiert\, in ihrem Alltag begleitet\, und sie vor allem für sich selbst sprechen lassen. Der Film zeigt ein respektvolles und differenziertes Bild von Obdachlosigkeit. «Die Idee kam uns durch die Stadtpark-Räumung»\, so Oliver Werani. Im April 2015 kam es in Wien durch Druck der ÖVP-Bezirkspolitik unter Anwendung der Campierverordnung erneut zu einer Vertreibung der im Park verweilenden Obdachlosen. Der Dokumentarfilm soll Einblicke in Lebensrealitäten auf der Straße geben und so das Unsichtbare sichtbar machen.  \nMenschenwürde zurückerlangen\nPlastikfolie als Nässeschutz\, Pappe als Wärmedämmung\, ein Schlafsack als Bett – wer in der Stadt ohne festen Wohnsitz lebt\, improvisiert\, um sich vor Feuchtigkeit\, Kälte und Blicken zu schützen. Die Filmemacher_innen haben die Protagonist_innen über einen längeren Zeitraum immer wieder mit\, aber auch ohne Kamera\, aufgesucht und sie bei der Bewältigung ihrer täglichen Sorgen begleitet. Auch Sozialeinrichtungen wurden im Zuge der Aufnahmen besucht. Der Louisebus und die Gruft zum Beispiel sind Stellen\, die Unterstützungsangebote für Menschen in Armut anbieten. «Es wird viel getan\, nur solange es nicht zu einer radikalen Umverteilung kommt\, bleibt alles bei einer Symptombehandlung» ist sich Steffi Franz sicher. \nIm Anschluss diskutiert der AUGUSTIN zum Thema «Wohnungslos in Wien» mit den Filmemacher_innen und Justin Kadi\, Experte für urbane Geografie und Wohnungspolitik\, Autor\, Blogger\, Ass. Prof. TU Wien (https://justinkadi.com/).\nModeration: Ruth Weismann (Redaktion AUGUSTIN) \n«Zu ebener Erde» Ö\, 2018\, 91 Min. R: Birgit Bergmann\, Steffi Franz\, Oliver Werani\nMittwoch\, 10. Oktober 2019\n19.30 Uhr\nStadtkino (im Künstlerhaus)\n1010 Wien\, Akademiestraße 13\nTelefon: 01/712 62 76 \nInterview mit den Filmemacher_innen im AUGUSTIN Nr. 467:\nhttps://www.augustin.or.at/zeitung/artistin/das-unsichtbare-sichtbar-machen.html \nAUGUSTIN TV-Beitrag zum Film abrufbar in der Oktothek:\nwww.okto.tv/de/oktothek/episode/21268 \nWeitere Informationen:\nhttp://zuebenererde.at/\nwww.augustin.or.at\nhttp://stadtkinowien.at/ \n• Birgit Bergmann studierte Theater-\, Film- und Medienwissenschaft an der Uni Wien und Schnitt an der Filmakademie Wien. Abschluss 2007\, Schnitt für Rafael Haiders Kurzfilm «Esel».\n• Steffi Franz studiert Drehbuch und Dramaturgie an der Filmakademie Wien. 2009 Auszeichnung mit dem Thomas Pluch-Würdigungspreis für das Drehbuch zu Umut Dags Kurzfilm «Papa».\n• Oliver Werani war viele Jahre als Reisejournalist in Asien und auf den Britischen Inseln unterwegs. 2012 Doku «Plakatieren verboten».\nBisherige Filme als Regiekollektiv: «Treibstoff» (2013) und «Dreck ist Freiheit» (2014). \n
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