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SUMMARY:Utopia des Dazwischen #2 "Vor allem brauchen wir aber den langen Atem!"*
DESCRIPTION:Räume der freien und autonomen Szene füllen ständig Lücken des soziokulturellen Angebots der Stadt. Eine Stadt für alle braucht diese Räume: soziokulturelle Begegnungsorte\, selbstorganisierte Orte der Aktivität und Auseinandersetzung.\nGleichzeitig mangelt es strukturell an finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen\, die den Erhalt dieser Räume sichern – und erleichtern. Der Druck externer Strukturen beeinflusst interne Organisationsprozesse. Die von außen auferlegte Prekarität wirkt nach innen. Wenn die Gedanken rund ums Geld Überhand nehmen\, fehlen Ressourcen für wichtige interne Organisationsprozesse.\nEs gilt proaktiv in Stadtentwicklung mitzuwirken\, die wesentlichen Momente und Akteur*inenn zu kennen\, um (Frei)Räume langfristig zu erhalten und selbstbewusst als freie und autonome Initiativen zu arbeiten. \nWie können wir weiterer Gefährdung und Schließung von Kulturräumen entgegen treten\, bestehende Räume unter entsprechenden Bedingungen erhalten und neue erschließen? Die Rahmenbedingungen werden immer prekärer\, selbst für jene Räume und Initiativen\, die jahrelang Leuchtturmprojekte der Stadt waren. In diesem Kontext ist das Ziel\, sich breiter aufzustellen und gemeinsame Herausforderungen und Handlungsoptionen zu erkennen. Die Diskussion fokussiert auf Wissens- und Allianzbildung über eine Vernetzung zwischen Akteur*innen\, die aus unterschiedlichen Erfahrungskontexten heraus sprechen.\nFinanzierungsmodelle\, Ausverhandlungsmöglichkeiten\, stadtenwicklerische Möglichkeiten\, Potenziale von Vernetzung und Bewegung sowie Fragen interner Organisation sollen diskutiert werden.  \nModeration:\nMagdalena Augustin \nDiskutant*innen:\nAlexander Nikolic – boem*\nClaudia Totschnig – Kulturzentrum Amerlinghaus\nMartin Wagner – Fluc\nSam Osborn – TürkisRosaLillaVilla\nSebastian Tomek – Arena\nUte Fragner – WUK  \nUtopia des Dazwischen ist eine Kooperation von IG Kultur Wien\, Kulturzentrum Amerlinghaus\, mo.ë und ÖGFA \n* Zitat Dieter Schrage\, Thesenpapier im Kontext der Kritischen Politischen Offensive (KriPo) \n
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