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SUMMARY:Vermessungen des Krieges (Zwangs-)Rückkehr und Wiederaufbau in Syrien
DESCRIPTION:Anmeldung: seewald@vidc.org\nEintritt: kostenlos \nPROGRAMM \nAnsar Jasim: Adopt a Revolution\, Berlin\nAbdallah Alkhatib: palästinensisch-syrischer Aktivist\, Damaskus/Münster\nRabie Nasr: Syrian Center for Policy Research\, Beirut \nModeration: Helmut Krieger\, Hauptuniversität Wien/VIDC\nBegrüßung: Magda Seewald\, VIDC \nVeranstaltungssprachen: Arabisch und Deutsch mit Simultandolmetschung \nAnmeldung: seewald@vidc.org (Magda Seewald); Eintritt: kostenlos \nHINTERGRUND \nWährend der brutale Krieg in Syrien noch nicht beendet ist\, propagieren sowohl das Regime in Damaskus als auch die weiteren am Krieg beteiligten Staaten eine Normalisierung der Lage. Mit Wiederaufbaumaßnahmen soll der Eindruck erweckt werden\, dass nun das Ende von Vertreibungen und Bombardierungen erreicht sei. Während also das syrische Regime in dem von ihm kontrollierten Gebieten Sicherheit verspricht und eine würdevolle Rückkehr zu inszenieren versucht\, schafft es zugleich die gesetzlichen Grundlagen für massenhafte Enteignungen und damit eine soziale Neuzusammensetzung von ganzen Stadtteilen.\nAuf internationaler Ebene werden unterdessen die jeweiligen Einflusszonen innerhalb des Landes in Verhandlungen abgesteckt und verschiedenen Wiederaufbauplänen ohne Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen unterworfen. So verwundert es auch nicht\, dass sich Debatten in europäischen Ländern weg von der Frage nach Kriegsverbrechen hin zur eigenen finanziellen Beteiligung am Wiederaufbau verschoben haben. Offensichtlich geht es mehr und mehr um Kosten und Profite aus dem Krieg sowie Abschiebungen von Geflüchteten in ein vermeintlich sicheres Syrien als um menschenrechtsbasierte Politik.\nWas heißt nun Wiederaufbau eines zerstörten Landes für die Zivilbevölkerung? Inwiefern werden derartige Maßnahmen den Millionen (intern) Vertriebenen und Geflüchteten eine Rückkehr ermöglichen? Welche Debatten um (Zwangs-)Rückkehr gibt es in Aufnahmeländern wie dem Libanon\, dem Land\, das gemessen an seiner Einwohner*innenzahl die größte Zahl an Geflüchteten aus Syrien beherbergt? Wie sehr können zivilgesellschaftliche Initiativen innerhalb und außerhalb Syriens eine aktive Rolle im Prozess des Wiederaufbaus übernehmen? \nVeranstaltungsfoto: © Olivier Bourgeois/Alamy Stock \n
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