BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//STRAWANZERIN - ECPv4.9.5//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:STRAWANZERIN
X-ORIGINAL-URL:https://www.strawanzerin.at
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im STRAWANZERIN
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:"Europe/Vienna"
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20170326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20171029T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20170505
DTEND;VALUE=DATE:20170516
DTSTAMP:20260503T104205
CREATED:20170428T094715Z
LAST-MODIFIED:20170428T094715Z
UID:43276-1493956800-1494820799@www.strawanzerin.at
SUMMARY:Wie die sich wieder aufführen! Julischka Stengele\, Maren Blume
DESCRIPTION:Performanceabend und Eröffnung: 	DO 04 05 2017\, 19.00 H\nDauer der Ausstellung:	FR 05 05 – SA 13 05 2017 \nJulischka Stengele & Maren Blume stehen in ihrer Schau Wie die sich wieder aufführen! auf sehr unterschiedliche Weise für die Erlangung von Handlungsmacht ein – mit körperlichem Einsatz. Gemeinsam ist den beiden im queer-feministischen Feld agierenden Künstlerinnen\, dass sie ihren/den Körper als Träger gelebter Erfahrung ins Spiel bringen\, wenn es um Ausschluss oder Normierungen von Repräsentationen\, Wissen und Wissensformen\, Personen und nicht zuletzt von Körpern selbst geht. Ziel: Handlungsmacht! \nWiderspenstig\, unerhört\, vorlaut! Julischka Stengele stellt ihren eigenen\, mächtigen Körper ins Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit. In der Performance „Musenaufstand“ bricht die Künstlerin mit Sehgewohnheiten und Sichtweisen. Sie hinterfragt gesellschaftliche Positionierungen und verändert Blickachsen\, kehrt Machtverhältnisse um und inszeniert neue\, ungewohnte Settings. Was bewirkt die Änderung von Positionen in Gesellschaft und Politik? Wie verortet sich der Mensch im sozialen Umfeld? Was macht ihn sichtbar oder unsichtbar? Sehen oder gesehen werden?\nJulischka Stengele bringt in ihre künstlerischen Statements die volle physische Präsenz ihres Körpers ein. Stengele\, die seit über zwölf Jahren als Aktmodell arbeitet\, inszeniert ihren Körper als skulpturales Objekt. Die Bühne und das Podest geben ihr die Gelegenheit\, eine Umkehrung der Machtverhältnisse zu provozieren. Zwar setzt sie ihren Körper den Blicken aus\, aber das Publikum muss damit rechnen\, dass sie zurückblickt und die gleichen Bewertungen und Maßstäbe anlegt wie es selbst. Sie verschiebt die Ebenen und vollzieht einen inneren Positionswechsel. Aus der stumm gemachten Muse wird ein selbstbestimmtes Individuum. Mit feinem Humor setzt sie konventionellen Sichtweisen und Sehgewohnheiten eigene Bilder entgegen: unangepasst\, lustvoll und bestärkend.\nKuratorin Christiane Krejs überzeugte an Stengeles Arbeit\, dass die Künstlerin Blickregimes und -hierarchien durchbricht und die stets brennende Frage „Was macht Kunst zur Kunst?“ aktualisiert. \nKörper – Wissen – Macht: Maren Blume beschäftigt sich seit langem mit dieser in Wechselwirkung stehenden Trias. Über der Auseinandersetzung damit entwickelte sich das Interesse der Künstlerin am Körper als Archiv. Blume versteht ihn als Speicher von Informationen\, Emotionen\, Theorien oder Geschichten. In ihrer forschenden Praxis ist sie von der Theoretikerin Diana Taylor und ihrer Sicht des Körpers als „verkörpertes“ Wissen beeinflusst.\nBlumes künstlerische Position ist für den Kunstraum ein spannender Denkansatz zum Thema (Performance-)Archiv. Sie thematisiert und erprobt die Un/Möglichkeiten der Dokumentation von Performance sowie die Weitergabe und Wiederholung von verkörperten kulturellen Wissens- und Erinnerungspraxen.\nMaren Blume zeigt zur Ausstellungseröffnung den performativen Vortrag But they don’t seem to go away. Dabei stellt sie den handelnden\, sprechenden\, fühlenden und denkenden Körper als Agenten in den Mittelpunkt der Wissensproduktion. Ihre Performance bewegt sich im Spannungsfeld der Hierarchien zwischen akademischer Textproduktion\, gelebter Erfahrung sowie Kunst und ihrer Vermittlung. \nKuratorin: Christiane Krejs \n \nIm Rahmen der Performancereihe # 5 des Kunstraum Niederoesterreich\nAusstellung\, Performances\, Workshops \nNach der Performancereihe   m e a n w h i l e …   führt der Kunstraum im Jahr 2017 seinen Performance-Schwerpunkt mit drei weiteren Projekten fort: der Performanceabend und die Ausstellung Wie die sich wieder aufführen! von und mit Julischka Stengele und Maren Blume\, der Performanceabend Rosa und Louise – präsentiert vom vieldiskutierten Frauennetzwerk Sorority – sowie das neu entwickelte Performatorium stehen auf dem Programm des Kunstraum Niederoesterreich. \n
URL:https://www.strawanzerin.at/termin/wie-die-sich-wieder-auffuehren-julischka-stengele-maren-blume/
LOCATION:KUNSTRAUM NIEDEROESTERREICH\, Herrengasse 13\, Wien\, Wien\, 1014\, Österreich
CATEGORIES:Theater/Kabarett
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.strawanzerin.at/wp-content/uploads/2017/04/Stengele_Blume_3.jpg
GEO:48.2101378;16.3652306
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=KUNSTRAUM NIEDEROESTERREICH Herrengasse 13 Wien Wien 1014 Österreich;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Herrengasse 13:geo:16.3652306,48.2101378
END:VEVENT
END:VCALENDAR