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SUMMARY:Wir müssen über die Polizei reden
DESCRIPTION:Aus gegebenen Datumsanlass wollen wir über verschiedene Erfahrungen über und gegen Polizeistrukturen reden und hören. \nEnglish version: https://radar.squat.net/en/event/wien/4lthangrund/2021-12-13/we-need-talk-about-police \nfür den web-link anmelden via e-mail anmelden an: ohne_polizei@riseup.net Veranstaltung in Deutsch\, Übersetzung ins Englische möglich \nEine Veranstaltung von “ohne Polizei” zu Gast bei 4lthangrund Präsenz 2G+ (geimpft oder genesen und zusätzlich PCR 48h max.) Augasse 2-6\, 1090 Wien – 4.Stock Kern C -\, barrierearmer Zugang möglich\, Barrierefreies Klo vorhanden. Details oder Fragen zum Raum / Anfahrt etc. -> 4lle@riseup.net \nDie bloße Existenz der Polizei als Gewalt- und Machtmonopol sorgt für Repression\, den Erhalt und die Reproduktion von Ungleichheiten und Eigentumsverhältnissen\, fördert und schützt sexistische und rassistische Handlungsweisen\, die Diskriminierung von Minderheiten\, Unterdrückung\, Restriktion und Willkür. Außerdem kostet die Polizei verdammt viel Geld! Geld\, welches durch eine Umverteilung auf andere Bereiche der Gesellschaft (Bildung\, Sozialpolitik\, Präventionsarbeit\, Gesundheit\, …) eingesetzt werden kann\, um vermeintliche Aufgabenfelder der Polizei und ihr Einsatzgebiet zu beschränken und sie schlussendlich abzubauen. Den Reformen der Polizei führen nicht zur Beseitigung des Grundproblems einer ungleichen Verteilung von Macht\, die Unterdrückung\, Diskriminierung und Ausbeutung betreibt. Sie ist essenzieller Teil einer hierarchischen Strukturen\, die den Erhalt des kapitalistischen\, rassistischen und patriarchalen Systems absichert. Durch gemeinschaftlich getragene Verantwortung im Zuge einer autonomen Selbstverwaltung braucht es weder Machtmonopol noch Polizei. Wir wirken für eine Gesellschaft\, die ohne Unterdrückung und Gewalt funktioniert. Es gibt Möglichkeiten sich gesellschaftlich zu organisieren\, dafür gibt es auch gelebte Formen der Praxis\, die auch im Hier und Jetzt bereits gelebt werden. Das Modell der Community Accountability ist ein Beispiel\, wie eine solche Selbstverwaltung aussehen kann (https://www.transformativejustice.eu/de/was-sind-community-accountabilit… ). Ein gemeinsames anderes Verständnis und Praxis von Gerechtigkeit und solidarisches gesellschaftlicher miteinander ist möglich. \nWir haben dazu einige Gruppen und Personen zu Inputs zu Erfahrungen mit und über Polizeistrukturen und Utopien (ohne Polizei) eingeladen. \nBestätigte Gruppen / Inputs werden von uns laufend ergänzt \nWir wollen außerdem auf die Kundgebung gegen Frontex und Grenzen am 18.12.2021 am Demo am Platz der Menschenrechte um 13h in Wien verweisen. \n
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