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SUMMARY:Zeitgenössischer Zirkus
DESCRIPTION:Der Performance Schwerpunkt ‚Zeitgenössischer Zirkus‘ zeigt an drei Abenden vier unterschiedliche Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum. Alle Künstler_innen arbeiten an der Schnittstelle von zirzensischer Performance und anderen Kunstsparten (Tanz\, Bildende Kunst\, Literatur\, Film) und bieten dem Publikum somit neue Perspektiven auf künstlerische Potenziale des zeitgenössischen Zirkus. Im Eingangsbereich werden zudem thematisch bezugnehmende Installationen gezeigt.\nDas Event wird vom Verein KreativKultur ko-kuratiert und bildet den Auftakt des trilateralen Kooperationsprojektes ‚circus re:searched‘\, welches im Jahr 2019 zirzensische Kreationsprozesse in Österreich\, Deutschland und der Schweiz begleitet. \nAuftretende Künstler_innen: \nArne Mannott und Elina Lautamäki: Fallhöhe\nWenn alles perfekt sein muss\, was ist dann mit dem Unperfektem? Wenn niemand scheitert\, ist dann alles normal? Die beiden Performer_innen suchen spielerisch nach Antworten auf diese Fragen und loten dabei die Qualität der Beziehung untereinander aus. Objektmanipulation trifft auf Tanz\, Absurdes vermischt sich mit Poetischem: Fallhöhe ist ein zeitgenössisches Zirkusstück und experimentiert mit Einflüssen aus diversen Kunstfeldern. \nAna Jordão: I am (k)not\n„I am (k)not“ ist ein zeitgenössisches Zirkus-Stück inspiriert durch Álvaro de Campos Gedicht „Tabacaria“. Das Stück vereint die Disziplinen des Zirkus und Tanzes um ein poetisches Universum zu konstruieren\, welches oszilliert zwischen dem Obskuren und der Freude\, zwischen Chaos und Schönheit\, zwischen Ruhe und Nervosität. Das in der Luft und am Boden benutzte Vertikal-Seil erzeugt durch seine Form- und Symbolhaftigkeit Gedanken\, Träume und Erinnerungen eines im unendlichen Raum der Gedanken wandelnden Charakters. Ein Knoten. Ein entwirrter Faden. Eine sich transformierende Linie. Eine flüchtende Spur. Ein Körper. Ein Schatten. Ein Zuhause…..I am (k)not. \nJulian Vogel: China Series #1\n„China Series“ arbeitet mit Gruppendynamik: Zuschauer_innen und Performer bewegen sich gemeinsam in einem\, am Boden durch weißes Klebeband gekennzeichneten\, Viereck. Keramik-Diabolos fungieren sowohl als Verbindung als auch als Abgrenzung zwischen Performer und Besucher_innen und werden zum Übersetzer der Themen ‚Vertrauen‘ und ‚Zerbrechlichkeit‘. Der Performer beeinflusst die Bewegungen der Teilnehmer_innen und wird wiederum von ihnen beeinflusst. Dadurch entstehen spontane Situationen der gegenseitigen Manipulation\, man kontrolliert und wird kontrolliert – mit der Verantwortung aller Beteiligten. „We are Sheep“ ist eine gemeinsame Recherche über die Ästhetik der Verhaltensweisen von Gruppen und Individuen\, eine Mikro-Studie der Gesellschaft. \nVerena Schneider: (t)räume\nDas Stück geht der Frage nach\, inwiefern die Beziehung der Performerin zu ihrer performativen Praxis (Handstand\, Akrobatik\, Tanz) sich auch in der Beziehung zu sich selbst und anderen widerspiegelt. Im Fokus der Betrachtung steht dabei die Frage welche Impulse und Emotionen in diesem Prozess entstehen können. Ein Versuch zu verstehen. Ein Versuch Ängste zu überwinden und sich und dem Leben nah zu sein. Der Versuch eine Privatsache zu entprivatisieren. Ein Ich bezogener Arbeitsprozess mit der Frage nach der eigenen Wahrnehmung. Wie konkret ist unsere Wahrnehmung von uns selbst? Welche Bilder bewegen sich in mir und wollen ausgedrückt werden? Einbruch. Stillstand. Versuch eines Rückblicks.\nI want to control. I am afraid. Veränderung um des Veränderungswillen. Ich bin verloren.\nEine Welt voller Vorgaben und Träumen\, die erfüllt werden wollen. \n
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