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SUMMARY:Zwischen Rollenbildern und Gewalterfahrung. Hebammenarbeit im Spannungsfeld Gender
DESCRIPTION:Die Geburt ist der Start in das Leben eines Menschen und eine zentrale verkörperte Erfahrung für Frauen und Gebärende. Zugleich werden verschiedene gesellschaftliche Prozesse wirksam: Wie wird die Care-Arbeit zwischen den Eltern aufgeteilt? Wer geht wie lange in Karenz und ist auch bereit\, beruflich zurückzustecken? Darüber hinaus erleben Frauen vor\, während und unmittelbar nach der Geburt immer wieder Gewalt in verschiedenster Form. Sie kann sich verbal\, psychisch oder physisch äußern. Wie kommt es dazu? Und steckt dahinter ein systemisches Problem? Kann in beiden Fällen präventiv dagegen gearbeitet werden? Mit der Perspektive der Gender Studies wird ein Blick auf diese Fragen geworfen und zum gemeinsamen Diskutieren eingeladen. \nAm Podium:  \nJosefine Kucera\, BSc MA\, ist seit 2018 Hebamme und hat 2025 ihren Master in den Gender Studies abgeschlossen\, ein Monat bevor ihr Kind im April 2025 auf die Welt gekommen ist. Hebammenarbeit und Gender Studies lässt sich sehr gut kombinieren\, in ihrer Abschlussarbeit widmet sie sich einigen Schnittpunkten und hat dabei die Begriffskombination „progressive Hebammenarbeit“ entwickelt. \nElif Gül\, BA MSc\, ist Sozialwissenschaftlerin und Sexualpädagogin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Gender- und Sexuality Studies sowie Wissenschafts- und Technikforschung und forscht im Rahmen ihres Dissertationsprojekts zu Gewalt in der Geburtshilfe. Zu ihren Forschungsinteressen zählen feministische Technowissenschaft\, Sexualitäten und Körper\, Asymmetrien bei der Empfängnisverhütung sowie reproduktive Gerechtigkeit. \nModeration: Dr. Stefan Vater\, Verband Österreichischer Volkshochschulen. \nDie Podiumsdiskussion findet in Kooperation zwischen dem Referat für Genderforschung und Gender Studies am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien\, der Medizinischen Universität Wien\, dem Verband Österreichischer Volkshochschulen und der Volkshochschule Landstraße statt. \n
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