Der Pädagogische Salon: Politische Bildung
„Der freiheitliche Rechtsstaat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“, resümiert E.-W. Böckenförde und fragt, wie dieser in Zeiten der Krise gestützt werden kann. Was bedeutet das in Zeiten von Populismus und Fake-News? Was trägt Demokratie und Menschenrechte, wenn ‚einfache‘ Lösungen überhandnehmen? Böckenförde meinte, dass dies nur Überzeugungen und Werthaltungen der Bürger_innen sein könnten. Diese müssen gebildet werden. In Österreich gibt es kein für alle verpflichtendes Schulfach für politische Bildung. Wie müsste politische Bildung aussehen, die den gegenwärtigen Herausforderungen angemessen ist?
– Thomas Hellmuth, Historiker, Geschichts– und Politikdidaktiker, Universität Wien
– Patricia Hladschik, Geschäftsführerin von Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule
– Heide Tebbich, Geschäftsführerin von BAOBAB – Globales Lernen
– Manfred Wirtitsch, Leiter der Abteilung für Unterrichtsprinzipien u. überfachliche Kompetenzen im Bundesministerium für Bildung
Moderation: Henning Schluß, Bildungswissenschaftler, Universität Wien; Caroline Vicentini, Studienassistentin am Institut für Bildungswissenschaft, Universität Wien