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Buchpräsentation und Diskussion mit Marlene Streeruwitz: Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland.
Donnerstag, 11. Dezember 2014, 19:30 - 21:30
Griechenland liegt im Fokus der europäischen Aufmerksamkeit. Marlene Streeruwitz liest aus ihrem neuesten Roman. Im Gespräch mit Katerina Anastasiou diskutiert sie die soziale und politische Krise in Griechenland aus feministischer Perspektive und warum Europa genauer hinschauen sollte.
KosmosTheater, 11. Dezember 2014 19.30
Marlene Streeruwitz übernimmt die Rolle ihrer Heldin Nelia Fehn aus ›Nachkommen.‹ und schreibt deren erfrischendes Erstlingswerk.
Eigentlich wollte Cornelia sich im Ökoresort ihrer Halbschwester auf Kreta Gedanken machen, wie ihr eigenes Leben nach der Matura nun weitergehen soll. Aber dann wird die Fahrt nach Athen zu ihrem Geliebten Marios eine abenteuerliche Irrfahrt durch eine Welt der Zwangsverhältnisse aus der Krise und den Verlusten daraus. Nelia Fehn will, dass alle wissen, was es heißt, mit den Folgen der nationalen und internationalen Verstrickungen leben zu müssen.
„Wir wollten keine Pässe oder andere Auskünfte mehr, in denen festgelegt wurde, dass wir männlich oder weiblich sind. Wir wollten keine Nennung von Religionen oder Nationen. Wir wollten unbeschriebene Blätter mit der Freiheit der Selbstbeschreibung sein. Wir wollten eine neue Sprache dafür verwenden, und Griechisch sollte die Basis sein. Wir meinten, dass jeder Person diese besondere Freiheit das Erlernen einer neuen Sprache wert sein sollte. Überhaupt sollte die Welt in Einheiten von Freiheit gerechnet werden und das Geld abschaffen.“
11. Dezember 2014 19.30
Eintritt: freie Spende für die kämpfenden Putzfrauen vom griechischen Finanzministerium (http://595katharistries.wordpress.com/we-are-595/)
Veranstaltung wird unterstützt von attac, Berivan Aslan (Die Grünen), KPÖ Frauen
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