FRETTEN
12. Mai, 20:00 - 21:30

Von Helena Adler
Bühnenfassung von Anita Buchart und Mika Tacke
Uraufführung | Koproduktion Makemake Produktionen & Teata
In Laut- und Gebärdensprache (ÖGS)
Ländliche Anti-Idylle: In ihrer Jugend findet die Protagonistin ein Wir an Verwilderten, die nirgends hin- und sich nicht anpassen. Sie tanzen am Schlachthof, schlagen das Erbe der Reichen zu Scherben und fretten sich durchs Leben. Körper voller Existierzorn. Alleine geht sie auf das Schlachtfeld der Geburt. Wer überlebt, bekommt ein Mutterkostüm übergestülpt, das niemals schläft. Wer leidet, der lebt. Doch der Herkunftshader bleibt.Das Wort „fretten“ entspringt der Sprachfamilie des Wütens und Scheltens. Helena Adler ist die Berichtbestatterin ihrer Gegenwart, sie kämpft gegen die Sprachlosigkeit. Mit Stimmen, Gebärden, Körpern und einem Schlagzeug erschaffen makemake produktionen in ihrer Inszenierung eine völlig neue, gleichberechtigte Bühnensprache für Adlers Roman.
Konzept: makemake produktionen | Schauspiel & Co-Creation: Pam Eden, Carina Kilinc, Valerie Madeleine Martin, Michèle Rohrbach | Komposition & Live-Musik: Catharina Priemer-Humpel | Choreografie & Co-Creation: Martina Rösler | Awareness Eye & Cocreation: Nora Jacobs | End-Regie: Asli Kişlal | Dramaturgie: Anita Buchart, Mika Tacke | Bühne: Nanna Neudeck, Leonie Kohut | Kostüm: Verena Geier, Leonie Kohut | Produktion: Julia Haas | Regieassistenz: Mana Samadzadeh | Kommunikation: Magdalena Fibich | ÖGsÜbersetzung: Pam Eden, Carina Kilinc