
Mai 2026
Holocaust-Erinnerung in einer (post)migrantischen Gesellschaft. Konsens unerwünscht.
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Wie und warum wird erinnert? Und woran? Ist die etablierte österreichische Erinnerungskultur in einer (post)migrantischen Gesellschaft bereits angekommen – oder braucht es neue Formen der Vermittlung, um den Holocaust verständlich zu machen? Braucht es stärkere Bezüge zu migrantischen Lebensrealitäten? Welche historischen und biografischen Verbindungen lassen sich herstellen, um Zugänge zur Geschichte zu eröffnen? Im Gespräch geht es um Holocaust-Erinnerung im Spannungsfeld von ritualisiertem Gedenken, blinden Flecken, roten Linien, Opferkonkurrenzen und der Frage, wie sich neue Strategien der Erinnerungskultur entwickeln lassen. …
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