Die Welt ist ein Komödienhaus
19. April, 16:00 - 18:00
30€
Vom Alt-Wiener Singspiel zur Wiener Operette
Elisabeth Jahrmann, Sopran
Wolfgang Dosch, Gesang/Moderation
und seine Studierenden an der mdw
Harumichi Fujiwara und István Bonyhádi, Klavier
Musik von Ignaz Umlauf(f), Wenzel Müller, C. Ditters von Dittersdorf, W. A. Mozart, Josef Drechsler, Anton M. Storch und Franz von Suppé
Mit der Eröffnung des Deutschen Singspieltheaters durch Kaiser Joseph II. im Jahr 1777 – mit Die Bergknappen von I. Umlauf(f) – begann in den Wiener Vorstadttheatern eine neue, lebendige Theatertradition. Rasch entwickelten sich Zauberstücke, Possen, Allegorien und Märchenspiele zu großen Publikumserfolgen: Werke voller Dialog, Gesang und Tanz, getragen von eingängigen Melodien und populären Tanzrhythmen. Komponisten wie W. Müller und C. D. von Dittersdorf prägten diese faszinierende Mischung aus Romantik, Humor und Fantasie. Mit Werken wie Das rote Käppchen, Kasperl, der Fagottist oder Die Zauberzither entstanden frühe Formen der Operette, in denen sogar der „Walzer“ erstmals seinen Weg auf die Bühne fand. In der Wiener Vorstadt, aus dem Geist des Deutschen Singspiels, nahm die Wiener Operette so ihre entscheidenden Anfänge.
Eintrittspreis 30 € / StudentInnen, SeniorInnen, Mitglieder der IFLG und Vereinsmitglieder 25 €
Foto: Theater Zeitung, 9.3.1837, S. 200