We taught the world new ways to dream: Zur Entwicklungsgeschichte des Musicals zwischen Europa und den USA
5. November, 18:00 - 19:30
7€Ende des Jahres 2027 wird im Zweiten Bezirk eine neue Musicalbühne eröffnen. Das Theater im Prater soll sowohl einen Raum für internationale „Blockbuster-Shows“ schaffen als auch das kulturelle Profil der Stadt nachhaltig verändern. Doch wann und wie kam das Musical ursprünglich nach Wien und welche Rolle spielte die Stadt in der Entstehung dieser populären Form des Musiktheaters? Welche Rolle kommt den USA in dessen Entwicklung zu?
Der Vortrag liefert einen Überblick zum sogenannten „Musical“, welches ab ca. 1920 an Popularität gewann. Es vereint in sich Elemente aus anderen Sparten der Bühnenkunst, wurde aber ab Mitte des 20. Jahrhunderts vor allem durch Konzepte wie „Book Musicals“ (Oklahoma!) und „Megamusicals“ (The Phantom of the Opera) nachhaltig und richtungsweisend geprägt – und ein Ende des „Musical-Booms“ ist nicht abzusehen.
Anke Charton und Marissa Hübel sind Theaterwissenschaftler*innen mit Schwerpunkt Musiktheater und Theatergeschichte. Anke Charton arbeitet an der Universität Wien und forscht unter anderem zu Stimme und Oper, Marissa Hübel arbeitet bei den Vereinigten Bühnen Wien und schreibt ihre Masterarbeit zur Musicalgeschichte mit Fokus auf den Musical-Standort Wien.
Der Vortrag findet in Kooperation zwischen dem Institut für Theater, -Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien, der VHS Landstraße und VHS Simmering statt.