September 2026
True Crime: Zwischen Schlagzeilen und Medienethik
In ihrem Podcast "True Crime Austria" informieren Katharina Börries und Hubertus Schwarz über die spannendsten Kriminalfälle Österreichs. Verbrechen, die bis heute bewegen – die Schicksale der Opfer, die Motive der Täter und Täterinnen, mal im Fokus der Aufmerksamkeit, mal eher unbekannt. Wahre Geschichten faszinieren. Doch das Thema True Crime bringt auch eine gewisse Verantwortung mit sich: Hinter den Schilderungen stehen schließlich echte Schicksale. Recherchearbeit und Präsentation finden somit im Spannungsfeld von unterhaltsamem Infotainment und den nötigen Grenzen journalistischer Arbeit statt. …
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Mehr erfahren »Oktober 2026
Investigativer Journalismus bei Wirtschaftsfragen: Themenfindung, Probleme und gesellschaftliche Relevanz
Von der Causa René Benko über diskrete Teileigentümer des Wiener Flughafens bis zu fragwürdigen Geschäften iranischer Regimeleute in Österreich: In diesem Vortrag erfahren Sie, wie investigativer Journalismus geht, welche Fallstricke es dabei zu vermeiden gibt und was derartige Recherchen über Österreichs Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aussagen. Joseph Gepp ist Journalist und Wirtschaftsressortleiter bei Der Standard. Der Vortrag findet im Rahmen des Schwerpunktes Standpunkt Medienbildung der Volkshochschule Landstraße statt. Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresschwerpunkts 2026: Wirtschaft verstehen – Zukunft gestalten. …
Mehr erfahren »Medienkompetenz im Zeitalter der Desinformation: Nachrichten verstehen und Fake News durchschauen
Gezielte Desinformation, Social Media und künstliche Intelligenz prägen unsere Medienwelt. Medienkompetenz wird daher immer wichtiger: Wie erkenne ich, was wahr und was falsch ist? Welchen Medien kann ich vertrauen? Wer schützt mich vor Desinformation? Es geht dabei auch um die Rolle von Journalismus und welche Aufgaben er in diesem Spannungsfeld erfüllen soll. Andrea Gutschi ist Medienjournalistin und Redakteurin beim Medienwatchblog Kobuk (www.kobuk.at). Kobuk deckt Falschmeldungen und strukturelle Probleme in österreichischen Medien auf. Der Vortrag findet im Rahmen des Schwerpunktes Standpunkt …
Mehr erfahren »Österreicherinnen im Spanischen Bürgerkrieg – 34 Frauen gegen Franco
Der Putsch der Militärs unter Franco gegen die demokratisch gewählte Regierung Spaniens im Juli 1936 löste eine weltweite Welle der Solidarität mit der Spanischen Republik aus. Unter den ungefähr 1400 österreichischen Freiwilligen waren auch 34 Frauen, die vor allem als Ärztinnen und Krankenschwestern im Sanitätsdienst der Internationalen Brigaden, aber auch in anderen Bereichen an der Seite der Spanischen Republik tätig waren. Diese Frauen stehen im Mittelpunkt des Vortrags. Nach dem Ende des Spanienkriegs 1939 war eine Rückkehr in das seit …
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Mehr erfahren »„eigentlich ist der Ort nur eine Gasse“ – Ingeborg Bachmanns Wiener Jahre
Die junge Ingeborg Bachmann kam Mitte der 1940er Jahre aus Kärnten in das Nachkriegswien, wo sie zwischen 1946 und 1953 im dritten Bezirk wohnte. Sie studierte in Wien, schrieb hier ihre Dissertation, lernte Hans Weigel und den ihn umgebenden literarischen Zirkel kennen. Später siedelte sie ihren Roman „Malina“ in der Wiener Ungargasse an. Dieser Vortrag legt den Fokus auf die Wiener Jahre der berühmten österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926-1973). Wir sehen uns an, welche Orte in Wien heute noch an …
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Mehr erfahren »„Ein Wunder spontaner Organisation“. Die Besetzung der Arena im Sommer 1976
Mit der Besetzung des ehemaligen Schlachthofs in St.Marx begann Ende Juni 1976 ein Happening der 100 Tage, das die Stadt aufrüttelte. Von einem „Wunder spontaner Organisation“ sprach der Kulturwissenschaftler und politische Aktivist Dieter Schrage. Für drei Monate entstand hier eine improvisierte „Stadt in der Stadt“. Neue soziale Bewegungen und subkulturelle Forderungen traten mit der Arena in den Blick der breiten Öffentlichkeit. Zwar wurde das Experiment mit Bulldozern im Oktober 1976 gestoppt, doch es hatte Folgen. Radikal wurden die Verhältnisse infrage …
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Mehr erfahren »Warum eigentlich (immer noch) Gender Studies?
Die Gender Studies sind aus der feministischen Forschung oder der Frauen- und Geschlechterforschung entstanden. Sie befassen sich in quasi allen wissenschaftlichen Disziplinen mit Machtbeziehungen zwischen den Geschlechtern. Geschlecht wird dabei vielschichtig verstanden. Es geht also auch um Wechselwirkungen u.a. mit Ethnizität (race), sozialer Herkunft, Behinderung, Sexualität und Trans-Identität. Wissenschaftler*innen und Studierende begegnen dabei immer wieder der Frage, ob das denn heute überhaupt noch nötig sei. Zudem wird das Forschungsfeld in der öffentlichen Wahrnehmung immer wieder entweder auf geschlechterinklusive Sprache eng …
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Mehr erfahren »Queere Komponist*innen
Waren Frédéric Chopin oder Franz Schubert schwul? Alleine die Frage bringt Fans der Komponisten in Rage. Dabei gibt es in beider Biografien Hinweise, dass sie Männer begehrten, auch wenn sie nicht im Sinne seiner heutigen Bedeutung als „schwul“ bezeichnet werden können. Anders verhält es sich mit der Liebesbeziehung von Ethel Smyth zu Elisabeth von Herzogenberg, die heute unbestritten ist. Trat doch die in ihrer Zeit hochgeschätzte britische Komponistin offen für Frauenrechte ein und komponierte Musikstücke für die junge Bewegung, wie …
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Mehr erfahren »November 2026
We taught the world new ways to dream: Zur Entwicklungsgeschichte des Musicals zwischen Europa und den USA
Ende des Jahres 2027 wird im Zweiten Bezirk eine neue Musicalbühne eröffnen. Das Theater im Prater soll sowohl einen Raum für internationale „Blockbuster-Shows“ schaffen als auch das kulturelle Profil der Stadt nachhaltig verändern. Doch wann und wie kam das Musical ursprünglich nach Wien und welche Rolle spielte die Stadt in der Entstehung dieser populären Form des Musiktheaters? Welche Rolle kommt den USA in dessen Entwicklung zu? Der Vortrag liefert einen Überblick zum sogenannten „Musical“, welches ab ca. 1920 an Popularität …
Mehr erfahren »Zwischen Rollenbildern und Gewalterfahrung. Hebammenarbeit im Spannungsfeld Gender
Die Geburt ist der Start in das Leben eines Menschen und eine zentrale verkörperte Erfahrung für Frauen und Gebärende. Zugleich werden verschiedene gesellschaftliche Prozesse wirksam: Wie wird die Care-Arbeit zwischen den Eltern aufgeteilt? Wer geht wie lange in Karenz und ist auch bereit, beruflich zurückzustecken? Darüber hinaus erleben Frauen vor, während und unmittelbar nach der Geburt immer wieder Gewalt in verschiedenster Form. Sie kann sich verbal, psychisch oder physisch äußern. Wie kommt es dazu? Und steckt dahinter ein systemisches Problem? …
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Mehr erfahren »Von Aufsichtsrat bis Hausarbeit: Zusammenhänge zwischen Arbeit und Geschlecht
Frauen verrichten mehr unbezahlte Haus- und Betreuungsarbeit als Männer – zugleich verdienen sie weniger und sind seltener in Führungspositionen zu finden. Zudem arbeiten Frauen tendenziell in bestimmten Branchen – und Männer in anderen. Welche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bestehen trotz vieler gesellschaftlicher Veränderungen weiterhin fort? Und warum? Dieser Vortrag zeigt Zusammenhänge zwischen Arbeit und Geschlecht in verschiedenen Bereichen auf – von Leitungspositionen bis zum Haushalt. Dabei werden internationale Studienergebnisse, aktuelle Daten aus Österreich und eigene Forschungen der Vortragenden besprochen. Dr.in …
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Mehr erfahren »Koloman Moser – Maler, Grafiker, Designer
“Tausendkünstler“, so wurde Koloman “Kolo“ Moser (1868 - 1918) aufgrund seiner künstlerischen Vielseitigkeit genannt. Als Mitbegründer der Secession und Wiener Werkstätte prägte der Universalkünstler die Wiener Moderne um 1900 als Grafiker, Maler und Designer von Möbeln, Glas, Schmuck und Keramik. Nach seiner Hochzeit mit der Industriellentochter und Grafikerin Ditha Mautner von Markhof wohnte er ab 1905 im 3. Bezirk. Elke Wikidal studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Wien und ist wissemnschaftliche Mitarbeiterin am Wien Museum. Die Schwerpunktreihe Weltberühmt in …
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Mehr erfahren »Zwischen Fakten und Schlagzeilen: Wie Wissenschaftsjournalismus Orientierung schafft
Ob Klimakrise, Künstliche Intelligenz oder Mikroplastik – wissenschaftliche Themen sind allgegenwärtig in unserem Alltag, zugleich aber oft komplex und widersprüchlich. Der Vortrag zeigt, warum wir Wissenschaftsjournalismus brauchen und wie er konkret arbeitet: von der Einordnung von Studien über den Umgang mit Unsicherheiten bis zur verständlichen Vermittlung. Anhand konkreter Beispiele wird beleuchtet, welche Herausforderungen damit verbunden sind, welche Rolle Hypes, Social Media und Verschwörungstheorien spielen – und welche Strategien es gibt, um wissenschaftliche Nachrichten besser einordnen zu können. Karin Krichmayr ist …
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Mehr erfahren »Friedrich Engels: Familie, Eigentum und Staat zwischen gestern und heute
Wer war Friedrich Engels – und was unterscheidet ihn von Karl Marx? Der Vortrag führt in Leben und Denken von Engels ein und stellt sein Werk „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“ in den Mittelpunkt, das die Entstehung zentraler Institutionen neu deutete. Gemeinsam beleuchten wir, was daran bis heute anregt – und was als überholt gilt. Ein verständlicher Einstieg für alle, die Gesellschaft kritisch hinterfragen wollen. Wir müssen reden: Philosophie an den Wiener Volkshochschulen - eine bezirksübergreifende …
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