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Nach der Flucht – Lesung mit Ilija Trojanow

12. April, 19:00 - 21:00

kostenlos

Ilija Trojanow, Autor, Übersetzer, Verleger liest aus seinem autobiographischen Buch „Nach der Flucht“.
Durch den Abend führt Susanne Scholl, Journalistin, Schriftstellerin, Mitbegründerin der Initiative „Omas gegen rechts“.
Annemarie Schlack, Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich, stellt die Amnesty-Position zu Flucht und Asyl vor.
„Es gibt ein Leben nach der Flucht, doch die Flucht wirkt fort, ein Leben lang.“ Ilija Trojanow ist als Kind zusammen mit seiner Familie aus Bulgarien geflohen, eine Erfahrung, die ihn bis heute nicht mehr los lässt. Virtuos, poetisch und klug reflektierend erzählt Ilija Trojanow von seinen eigenen Prägungen als lebenslang Geflüchteter. Von der Einsamkeit, die das Anderssein für den Flüchtling tagtäglich bedeutet. Davon, wie wenig die Vergangenheit des Geflüchteten am Ort seines neuen Daseins zählt. Was das Existieren zwischen zwei Sprachen mit ihm macht. Welche Lügengeschichten man als Geflüchteter den Daheimgebliebenen auftischt. Und dass man vor der Flucht wenigstens wusste, warum man unglücklich war.

Ilija Trojanow erzählt von sich selbst, zugleich ist er eine exemplarische Figur. So gelingt ihm eine behutsame und genaue Topographie des Lebens nach der Flucht, das existentielle Porträt eines Menschenschicksals, das unser 21. Jahrhundert bestimmt. Website
S. Fischer Verlag, erschienen am 24. Mai 2017

Eine Veranstaltung von Amnesty International, Netzwerk Flucht und Migration

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